Christopher Mies ist ADAC-GT-Masters-Champion

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ADAC GT Masters - 13. + 14. Lauf 2016 - Hockenheim, GER - Foto: Gruppe C
Titeltraum realisiert: Christopher Mies ist der neue Meister im ADAC GT Masters. Mit den Plätzen zwei und acht beim Herzschlagfinale in Hockenheim setzte sich der 27 Jahre alte Rennprofi aus Heiligenhaus gemeinsam mit Teamkollege Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport durch. Mies’ Triumph in der „Liga der Supersportwagen“ ist einer der bislang größten Erfolge in seiner an Höhepunkten reichen Karriere.

Mit gerade einmal zwei Punkten Vorsprung in der Fahrerwertung war das Duo Mies/De Phillippi zum großen Saisonfinale des ADAC GT Masters 2016 angereist. Eine knappere Entscheidung gab es in der zehnjährigen Geschichte der Serie
noch nie. Das Fingernägelkauen unter den Fans am Hockenheimring ließ während der Veranstaltung nicht nach. Ganz im Gegenteil. Regen brachte am Samstag zusätzliche Würze in den Titelkampf – mit den besseren Karten für Mies/De Phillippi.

Von der Pole-Position gestartet, dirigierte das US-deutsche Duo den Audi R8 LMS sicher über die rutschige Strecke und wurde auf Platz zwei abgewinkt – vier Positionen vor den direkten Titelkontrahenten Jules Gounon/Daniel Keilwitz. Mit nunmehr zwölf Punkten Vorsprung ging es in den entscheidenden Showdown – aber es gab noch einen dritten Titelanwärter: Porsche-Pilot David Jahn. Und der sorgte dafür, dass das Finale zur Zitterpartie für die späteren Meister wurde. „Ich bin in
diesem Rennen zehn Jahre gealtert“, sagte Mies, der mit einem Ausritt ins Kiesbett seinen Anteil an der nervenzerreißenden Spannung hatte.

Während sich die Corvette der Tabellenzweiten nach der Phase der Boxenstopps durch einen heftigen Abflug aus dem Titelrennen verabschiedete, fuhr Mies’ Partner De Phillippi zurück in die Top Ten. Es ging um jeden Punkt, denn an der Spitze
kämpfte Porsche-Pilot Jahn um den Sieg, der bei einer gleichzeitigen Nullnummer des Audi-Duos zum Titelgewinn gereicht hätte. Am Ende wurde der Porsche Zweiter, Mies/De Phillippi belegten Platz acht – das reichte.

Ein überwältigter Christopher Mies berichtete: „Wow, was soll ich sagen. Es ist einfach nur geil, Masters-Champion zu sein. Danke an Connor und das ganze Team: Dieser Titelgewinn ist das Ergebnis eines perfekten Teamworks. Wer das Jahr verfolgt hat, weiß, wie hart wir für diesen Erfolg kämpfen mussten. Die Leistungsdichte in der Serie war unglaublich hoch, umso wertvoller ist der Triumph für mich. Dass Land-Motorsport auch noch den Teamtitel und Connor den Junior-Titel gewonnen hat, krönt unsere Traumsaison.“

Der Titelgewinn im ADAC GT Masters ist das i-Tüpfelchen auf eine arbeits- und letztendlich auch erfolgreiche Motorsportsaison 2016. Schon in den Wintermonaten bestritt Christopher Mies die ersten Langstreckenrennen in Dubai und in Australien, im Mai das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Neben dem ADAC GT Masters startete der 27-jährige Heiligenhauser ebenso im Blancpain GT Series Sprint Cup, wo er Gesamtzweiter wurde und seinen Partner Enzo Ide maßgeblich bei dessen Titelgewinn unterstützte, sowie in der Australischen Langstrecken-Meisterschaft.

Krönung einer erfolgreichen Karriere


Christopher Mies absolvierte bereits 2008, im zweiten Jahr nach der Einführung der GT3-Kategorie in Deutschland, seine ersten Rennen im ADAC GT Masters. 2010 feierte er seine ersten Siege und schloss die Saison als Gesamtzweiter, 2011 als Gesamtdritter ab. Zu seinen größten Erfolgen neben dem Titelgewinn im ADAC GT
Masters 2016 gehören der Gesamtsieg in der FIA-GT3-Europameisterschaft 2009, in der Blancpain Endurance Series 2012 und in der Australischen GT-Meisterschaft 2015. Im gleichen Jahr siegte er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
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