Commanders triumphieren im Spitzenspiel

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Überzeugender Schlussspurt sichert 11-7 (2-1/2-5/7-1) Heimerfolg gegen Krefeld


Velbert. Am vergangenen Wochenende kam es zum Showdown zwischen den Spitzenteams der zweiten Bundesliga Nord, den Krefeld Skating Bears und den Lokalmatadoren aus Velbert. Das Hinspiel hatten die Niederberger unglücklich mit 5-6 verloren, nachdem man es versäumt hatte das Chancenübergewicht in Tore umzuwandeln.  Somit waren die Commanders auf Revanche aus und wollten sich drei Punkte im erbitternden Kampf um die vorderen Playoff Plätze sichern. Krefeld musste auf einige ehemalige Juniorenspieler verzichten, die beim U18-Europapokal verweilten, konnten dies jedoch gut durch den Einsatz von Sebastian Eloo und dem ehemaligen Junioren-Europameister Patrick Büren auffangen, sodass man sich von der Mannschaftsstärke her auf Augenhöhe bewegte. Auf Velberter Seite konnte sich Markus Winzen über Verstärkungen für dieses  hochbrisante Spiel freuen, denn mit Marvin Storb und Lukas Langer konnten zwei wichtige Säulen des Teams ihr Comeback feiern.

Die faire Partie startete schwungvoll und beide Teams testen die gegnerischen Torhüter mit ersten Torschüssen, nach fünf Minuten war es dann soweit: Pascal Rüwald konnte einen Pass von Lukas Langer verarbeiteten, zog per

Handgelenkschuss ab und der Ball trudelte, von der Ausrüstung des Torhüters abgefälscht, über die Torlinie zum 1-0. Nachdem sich der weitere Drittelverlauf auf Augenhöhe entwickelte, konnte Max Keusen sich für seinen hervorragenden Kampfgeist belohnen, ergatterte den Ball beim Forecheck und befördert ihn am verdutzen Goalie vorbei zum 2-0 ins gegnerische Gehäuse. Nachdem Dominic Doden für zwei Minuten auf Sünderbänkchen musste, nutzte Krefeld in der letzten Sekunde des Drittels die nummerische Überzahl, um den Anschlusstreffer zu erzielen.

Im zweiten Drittel nutzten die Commanders ihre Chancen weiter konsequent, so konnte Max Keusen erneut einen Alleingang verwerten und anschließend zogen die Gastgeber erneut ihr gefürchtetes Porwerplay auf. Nach 29 Sekunden durfte Krefeld dann wieder vollzählig antreten, denn Dominic Doden bewies per Direktabnahme Gnade und beendet die Abwehrbemühungen der Unterzahlspieler der Gäste. Anscheinend fühlte sich Velbert nun zu sicher, denn Krefeld übernahm nun das Kommando auf dem  blauen Untergrund des Sportzentrums und drehte die Begegnung innerhalb von nur drei Minuten von einem 4-2 in ein 4-6, was auch der Pausenstand für die konsterniert dreinblickenden Velberter bedeutete.

Im letzten Drittel ersetzte nun Jakob Theis den sensationell haltenden Marvin Storb, der jedoch mit seinen Kräften am Ende war nach seinem Comeback. Velbert nahm nun erneut das Heft in die Hand mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der nächste Treffer eine Vorentscheidung für den weiteren Spielverlauf bedeuten kann. Begünstigt wurde die Aufholjagd durch eine Strafe gegen den Krefelder Captain:  den erneut stark herausgespielten Powerplaytreffer erzielte dieses Mal Dominik Scharfenort auf Zuspiel von Dominic Doden. Nur drei Minuten später egalisierte Dominc Doden den Rückstand, nachdem er durch einen feinen Pass von Pascal Rüwald auf die Reise geschickt wurde und den gegnerischen Goalie gekonnt verladen konnte. Direkt nach Wiederanpfiff schnappte sich Pascal Rüwald die orangefarbende Kugel und versenkte sie mit einem herrlichen Gewaltschuss zur erneuten Führung im Gehäuse. Statt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, spielten die Velberter nun wie entfesselt weiter nach vorne und Lukas Langer konnte einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung nach feinem Pass von Max Keusen herausholen (50. Spielminute). Krefeld wirkte geschockt, gab sich jedoch nicht auf und warf nochmal alles nach vorne,  Jakob Theiß hielt stark, doch einen Schuss von Michael Reinberg musste er dennoch passieren lassen zum erneuten Anschlusstreffer. Spannung sollte jedoch nicht mehr aufkommen, denn Dominic Doden, Pascal Rüwald und Alexander Brinkmann machten schließlich den Deckel drauf und sorgten dafür, dass Velbert durch ein überragendes Schlussdrittel das Spiel und den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte.

Somit war Coach Markus Winzen nach dem Spiel hochzufrieden und lobte die Einstellung und Moral seiner Mannschaft. Genau diese Charaktereigenschaften wird die Velberter Mannschaft auch am morgigen Samstag (19 Uhr) benötigen, wenn die Sauerland Steel Bulls zu Gast im Velberter Sportzentrum sind. Der direkte Playoffkonkurrent konnte zwar bereits im Hinspiel besiegt werden, weist aber einen mit starken Einzelspielern gespickten Kader auf, der an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen kann. Ein richtungsweisendes Spiel ist es für die Velberter allemal: sollte der Crefelder SC sein Spiel gegen die Menden Mambas gewinnen und die Velberter ihr Heimspiel ebenfalls, hätte man bereits 9 Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz und die sichere Playoffteilnahme wäre zum Greifen nahe. Die Mannschaft würde sich erneut über zahlreiche Unterstützung seitens der Zuschauer freuen, damit ein weiterer wichtiger Schritt zum ausgegebenen Saisonziel  vollzogen werden kann.
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