Dennis Jürgen Viebahn ist seit einem Jahr sportlicher Leiter auf Gut Halfmannsberg

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31 Jahre alt, sitzt seit er 13 Jahre ist im Sattel und hat schnell sein Talent für den Dressurreitsport entdeckt.

Spätestens seit seinem Schülerpraktikum mit 14 Jahren war für den jungen Mann die berufliche Perspektive klar. Nachdem er 2007 seine Ausbildung zum Pferdewirt mit Schwerpunkt Reiten erfolgreich beim Hof Kleimeyer abgeschlossen hatte, wurde er sogar als einer von 30 Azubis übernommen. „Das ist schon eine Seltenheit.“
Einen riesigen Entwicklungssprung hat er jedoch gemacht, als er im April 2010 auf den Hof der Familie Timpe wechselte. „In den vier Jahren konnte ich mich sehr gut weiterbilden.“ Seit etwas mehr als einem Jahr, seit April 2014, hat er nun den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Und das eher durch einen Zufall: „Ich hatte einen Bekannten hier auf dem Hof Gut Halfmannsberg besucht und er erzählte mir, dass dort noch ein Bereiter gesucht wird.“ Die Entscheidung zum Schritt in die Selbstständigkeit, fiel bei dem Bereiter dann sehr schnell.
Seitdem hat Dennis Viebahn die sportliche Leitung für Reiter und Pferd auf dem Hof übernommen. „Wir hatten dieses Jahr bereits eine sehr erfolgreiche Saison“, freut sich der Bereiter, der etwa 20 Pferde betreut. „Zudem konnten wir zu Beginn der Saison auf der Anlage erstmalig ein Turnier ausrichten. Ein sogenanntes ,late entry-Turnier‘, das relativ kurzfristig organisiert wurde.“ Dieses Jahr war es noch ein reines Dressurturnier, bei dem Prüfungen bis zur Klasse S angeboten wurden. „Eine der Weiden wird aber zum Springplatz umgebaut und so hoffen wir, dass im kommenden Jahr dann auch Springprüfungen ausgeschrieben werden können.“ Natürlich war Viebahn auch als Teilnehmer mit am Start. Auf Samtgraf konnte er sich beispielsweise in der M-Dressur den vierten Platz sichern.
In der S-Klasse erreichte er mit seinem Pferd Federico Fellini Platz 15. Besonders stolz ist der Bereiter auch auf die sportlichen Erfolge seiner Schüler, beispielsweise Nina Sophia Siegmar auf Highlight, die die L-Dressur des ,late entrys‘ gewann.
Auch bei der Kreismeisterschaft in Remscheid räumten Dennis Viebahn und sein Team ab. „Wir waren erfolgreich bei der Reitpferdeprüfung für drei- und vierjährige Pferde und in der Dressur-Pferde M. Im Finale reichte es für Donnerblitz und mich für Platz vier.“
Reiten ohne den kompetitiven Charakter wäre für den Profi nicht denkbar. „Es ist reivzoll, bei Turnieren erfolgreich abzuschneiden. Auch wenn es sich finanziell schon lange nicht mehr lohnt, an Turnieren teilzunehmen“, so der 31-Jährige. Der Erfolg am Ende eines langen Turniertages oder Wochenendes und dass die starken Nerven und Leistungen von Reiter und Pferd mit Platzierungen belohnt werden, machen den Reiz aus.
Und so steht Dennis Viebahn jeden Morgen gerne aufs Neue in aller Früh auf, um mindestens zwölf Stunden auf dem Rücken der Pferde zu verbringen. Tag für Tag.
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