Gelungene Inklusion beim Drachenbootrennen

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Die Heljens Fighters auf dem Weg zum Startplatz.
„Manchmal fehlt einem ein Quentchen Glück, um ein gestecktes Ziel zu erreichen, so mussten wir diesmal im Finale ein paar Sekunden abgeben“, war der Schlusskommentar von Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportgruppe des Kreises Mettmann.

Dreesmann leitete das 11. integrative Drachenboot-Team der „Heljens Fighters“ auf dem Baldeneysee in Essen, bestehend aus der Lebenshilfe-Sportgruppe des Kreises Mettmann und der WFB Werkstatt in Velbert. Nach den beiden mehr als gelungenen Qualifikations-Vorläufen waren die Erwartungen natürlich hoch geschraubt. Mit 1:22,1 Minuten im ersten und 1:20,3 Minuten im zweiten Vorlauf, danach hatten sich alle Beteiligten des Drachenboot-Teams große Hoffnungen gemacht.

Das Ergebnis des Finallaufs lautete dann nur 1:25,1 Minuten und blieb damit leicht unter dem letztjährigen Ergebnis. Dreesmann betont jedoch: „Der Spaßfaktor steht hier im Vordergrund, das regelmäßige Training ist wichtig für den Zusammenhalt des Teams. Die Gemeinsamkeit, dass sich Menschen mit und ohne Handicap ins Boot begeben und Sport treiben, ist gelungene Inklusion.“.

Rainer Grebert hatte wie auch bei allen früheren integrativen Drachenbootrennen die Moderation übernommen und leitete auch die offizielle Eröffnung, an der unter anderem der Direktor des DJK Franz-Sales-Haus, Günter Oelscher und der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, teilnahmen. „Ich freue mich riesig, dass wir hier 27 Boote haben und wünsche allen erfolgreiche Rennen“, rief er den Teilnehmern zu. OB Kufen erklärte: „Sie sitzen nicht nur heute in einem Boot, wo man sich aufeinander verlassen kann, jeder kann dabei gewinnen, aber heute gewinnen alle.“
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