Gemeinsam erfolgreich beim Cilly-Knaust-Pokal

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Mannschaften von TVK und VSG
Velbert: Sportzentrum | Wie in den vergangenen Jahren traten Velberter SG und TV 1877 Kupferdreh mit zwei gemeinsamen Mannschaften beim Cilly-Knaust-Pokal am 8.11. in Krefeld-Fischeln an. Dies ein alters- und geschlechtsgemischter Wettkampf. Hierbei werden die Übungen altersgerecht gewichtet und geschlechtlich sowie altersmäßig heterogene Mannschaften in der Wertung bonifiziert. Gerade dass die Mannschaften über die Alters- und Geschlechtsgrenzen hinweg gebildet werden macht den Reiz dieses Wettkampfes aus. Und so sind TVK und VSG bei diesem Wettkampf schon "Stammgast". Trainer Michael Alfermann ist gar schon zum elften Mal in Folge dabei.

Das es bei so einem Wettkampf mehr um das Miteinander als um das Holen des Pokals geht ist klar. Doch ganz ohne Ehrgeiz waren die Athletinnen und Athleten der beiden Vereine nicht. Verstärkt um die Kupferdreher Senioren Reiner Jahrmarkt (68 Jahre), Werner Wölting (70) und Gundolf Gnielka (78) wollten Lior Weston, Raphael Hallberg, Amanda Wagner, Lana Hellbach und Trainer Michael Alfermann vorne mitmischen. Besonders gut gelang dies am Barren/Balken. Dort konnte mit 73,65 Punkten das zweitbeste Ergebnis der 20 startenden Teams erreicht werden. Auch in der inoffiziellen Einzelwertung erturnte Reiner Jahrmarkt mit 73,41 Punkten einen zweiten Platz. In der Gesamtwertung der Mannschaften belegte das Oktett den siebten Rang. Im letzten Jahr hätten die erturntem 282,50 Punkte sogar für den dritten Platz gereicht.

Bei der zweiten Mannschaft lagen die Prioritäten etwas anders. Nicht nur, dass sie durch den verletzungsbedingten Ausfall von Merle Szabo und Marie Kiefer geschwächt an den Start ging, standen hier die Experimente im Vordergrund. So gab Clarise Diehl ihr Wettkampfdebüt an Stufenbarren und Boden. Sie konnte genauso überzeugen wie Jennifer Emde mit ihrer neuen, schwereren oder Julia Bergfeld mit ihrer verbesserten Übung am Boden. Leider teilte das Frauenkampfgericht am Boden diese Sicht ihres Trainers nicht. Unerklärlich hohe Abzüge ließen hier enttäuschte Gesichter zurück. Die Jungen Daniel, Jannik und Florian ließen sich von derlei Unbill allerdings nicht beeindrucken. An allen Geräten zeigten sie durchweg stabile Leistungen. Jannik präsentierte am Boden erstmals einen Überschlag. Am Ende belegte das Team mit ihren Experimenten den hintersten Platz. Die an sie vergebenen 231,87 Punkte wurden ihrer Leistung dabei aber nicht gerecht.
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