Kleiner Tornado startet voll durch

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Die 13-jährige Charleen Cornelius hat in den vergangenen Jahren bereits viele Medaillen und Pokale gewonnen.
Zahlreiche Pokale und über 50 Medaillen dokumentieren die sportlichen Erfolge der 13-jährigen Charleen Cornelius.

Mit acht Jahren begann die Velberterin mit dem Taekwondo, inzwischen hat sie einen Titel als Deutsche Meisterin in der Tasche. Denn im Jahr 2012 setzte sie sich bei den Deutschen Meisterschaften in Ingolstadt gegen die Konkurrenz in ihrer Alters- und Gewichtsklasse durch.
Und auch bei den Austrian Open in Innsbruck, dem Internationalen Jugend-Cup, dem Münster-Detmold-Cup und dem Euregiocup kann Charleen Cornelius erste Plätze belegen. Bei den Deutschen Meisterschaften 2013 schaffte die Schülerin es außerdem auch wieder auf das Treppchen und belegte den dritten Platz.
„Mein Ziel ist es, noch viele weitere nationale und internationale Turniere zu gewinnen und zur nächsten Europameisterschaft zu reisen“, so das ehrgeizige Mädchen.
Wegen ihres Talents wird die Velberterin bereits vom Landes- und vom Bundeskader zu Turnieren und Wettkämpfen geschickt. Um immer ihr Bestes zu zeigen, trainiert sie daher regelmäßig mit ihrem Trainer Cafer Naroglu an ihrer Kondition und an verschiedenen Techniken. „Selbst ein gebrochener Arm kann sie nicht vom Sport abhalten“, weiß Vater Thorsten Cornelius. Ab und zu müsse man den kleinen Tornado daher bremsen.
Während ihre Mutter sie gerne zum Ballett oder zum Tennis geschickt hätte, wünschte sich der Vater, dass Charleen einen Selbstverteidigungskurs besucht. „Schon nach nur einer Stunde Probetraining bei den Tornados war Charleen klar, dass sie nur noch Taekwondo machen möchte“, erinnert sich Thorsten Cornelius. Von da an sei sie durchgestartet, wollte direkt fünfmal wöchentlich jeweils mehrere Stunden trainieren. „Solch einen Ehrgeiz haben nicht viele Kinder“, weiß Trainer Naroglu, der vor 30 Jahren selber an Wettkämpfen teilnahm und schon viele erfolgreiche Taekwondoka trainierte.
Nach wie vor trainiert die Gesamtschülerin nun fünfmal die Woche für je zwei Stunden bei den Tornados Velbert. „Ich habe trotzdem noch genug Zeit für meine Freunde und auch die Schule kommt nicht zu kurz“, so die junge Sportskanone. Auf die Unterstützung ihrer Eltern und ihrer beiden Brüder könne sie sich dabei immer ganz fest verlassen.
„Ich reise in der Regel mit auf die Turniere“, so Thorsten Cornelius. „Und sobald Charleen nicht vom Landes- oder Bundeskader für ein Turnier nominiert ist, fallen auch Kosten an. Die sei er aber gerne bereit zu übernehmen.
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