Niederrhein verteidigt im Netzballverein souverän den Deutschen Meistertitel - Perfekte Stimmung, viel Jubel, super Matches und grandiose Party

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Deutscher Meister 2015: das Team 40+ des Tennisverband Niederrhein, von links, stehend NBV-Vorsitzender Thomas Ihlo, NBV-Vize Lars Dörrenhaus, Oberschiedsrichter Patrick Iber, Nicole Liedtke, Mark Joachim, Shabnam Siddiqi, Silke Richards, Karsten Braasch, Sonja Kaspers und TVN-Sportwart Uli Nacken; vorne sitzend mit TVN-Seniorenreferent Jürgen Müller, Christian Schäffkes, Frank Potthoff, Kapitän Uwe Schumann und Mathias Huning.
 
Mark Joachim lieferte sich am Finalsonntag eine dreieinhalbstündige Hitzeschlacht mit seinem Gegner Arnd Caspari vom Mittelrhein. Am Ende siegte der Velberter Lokalmatador mit 7:6 und 7:6.
Velbert: Netzballverein Velbert | Velbert, 31. August 2015. „Wer friert uns diesen Moment ein - besser kann es nicht sein“, singt Andreas Bourani in seiner WM-Hymne „Ein Hoch auf uns“ und dieses Gefühl passte zur Jubel- und Turnerstimmung bei den Deutschen Meisterschaften der Verbände der Altersklasse 40 am Wochenende im Netzballverein. Nur frieren mussten die Spieler und Zuschauer bei über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein nicht, dafür aber mitfiebern, jubeln und feiern.

„Es passte alles“, freut sich NBV-Vorsitzender Thomas Ihlo über die sehr gelungene Organisation der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Zum Turnierauftakt trat das Team des heimischen Tennisverbands Niederrhein gegen Bayern an. In der zweiten Halbfinalbegegnung trafen die Verbände Mittelrhein und Württemberg aufeinander. In gemischten Mannschaften wurden jeweils drei Herreneinzel, drei Dameneinzel, ein Damen- und ein Herrendoppel und ein Mixed gespielt.

Publikumsmagnet auf der Anlage am Kostenberg war das Herreneinzel von NBV-Cheftrainer und Erste Herren Spieler, Mark Joachim. Im ersten Satz dominierte der Lokalmatador Joachim klar die Partie gegen Ulrich Bengeser und beeindruckte mit seiner peitschenden Vorhand und einem Kracher-Aufschlag die über 500 Zuschauer, die aber fair für beide Spieler applaudierten. Der zweite hart umkämpfte Durchgang ging dann mit 6:4 an Bengeser, so dass der Match Tie Break die Entscheidung bringen musste. In einem dramatischen Schlagabtausch und einem Nervenkrimi für Spieler und Zuschauer siegte schließlich Mark Joachim mit 13:11.

Die weiteren Einzelpunkte lieferten Christian Schäffkes, Frank Potthoff und Nicole Liedtke. Nahezu unbezwingbar erschien das Doppel von Weltmeister der Altersklasse 45 Mathias Huning an der Seite von Christian Schäffkes, der aktuellen Nummer eins der Herren 40. Der Wülfrather Huning hat früher selbst viele Jahre für den NBV gespielt und Training gegeben, so dass sich auch hier die zahlreichen Zuschauer um das Doppel versammelten. Mit 6:1 und 6:1 brachten Huning und Schäffkes ihrem Team einen weiteren Punkt gegen das nahezu chancenlose gegnerische Doppel.

Für den TVN spielte auch der frühere Profi- und Daviscupspieler Karsten Braasch, der jetzt zum NBV Top-Trainer Team von Mark Joachim gehört. Mit seiner Mixed-Partnerin Sonja Kaspers konnte Braasch in diesem Jahr schon den Deutschen Meistertitel im Mixed der AK 40 holen und so gewann das Duo auch und sorgte für einen weiteren Punkt und damit für den 6:3 Sieg für das TVN-Team.

Im zweiten Halbfinale gewann der Mittelrhein 5:4 gegen Württemberg.
Nach dem Halbfinal-Samstag stand am Abend die Players Night auf dem Programm und die hatte es in sich. Nach einem kurzen offiziellen Teil und einer Stärkung am Buffet, heizte die Live-Band Triple L mit einem Saxophonisten, einem Trommler und einem DJ den Spielern, Netzballern und Gästen auf der Tanzfläche ordentlich ein. „Das war besser als in Clubs auf Ibiza“, oder „Einfach Wahnsinn!“ meinten die Spielerinnen vom TVN-Team begeistert.

Und auch TVN-Seniorenreferent und TVN-Vorstandsmitglied Jürgen Müller stimmte zu: „Der Höhepunkt nach unserem sportlichen Erfolg war der Spielerabend hier im Klubhaus und auf der Terrasse am Samstag. Ich habe auch als Aktiver sehr viele solcher Veranstaltungen erlebt, aber keine war so großartig wie die hier in Velbert. Das war der Hammer, das werden die Spieler nicht vergessen.“

Nach der grandiosen Feier stand nun am Sonntag im Finale gegen Mittelrhein das von Jürgen Müller anvisierte Ziel Titelverteidigung auf dem Programm. Und wieder lieferte der Netzballer Mark Joachim das Match des Tages ab. Bei mehr als 30 Grad und sengender Hitze mit kaum einem Lufthauch, erkämpfte er sich gegen Arnd Caspari unglaubliche dreieinhalb Stunden lang einen 7:6 und 7:6 Sieg. Die mehr als 600 Zuschauer bejubelten jeden guten Punkt der beiden sehr fairen Kontrahenten, fieberten mit und konnten die Hitzequalen gut nachempfinden, denn schließlich erschien schon allein das Zuschauen bei diesen Temperaturen anstrengend.

Während des Marathon-Matches hatten bereits die TVN-Damen Nicole Liedtke (6:3, 6:0), Silke Richard (3:6, 6:1, 10:8) und Sonja Kaspers (7:6, 6:4) mit tollen Leistungen ihre Spiele gewonnen. Nach der Niederlage von Karsten Braasch (6:7, 3:6) führten die Niederrheiner jetzt komfortabel mit 4:1, so dass die TVN-Nummer eins Christian Schäffkes mit einem Sieg bereits in den Einzeln alles klar machen konnte. Souverän spielte er gegen Robert Orlik auf und erzeugte immer wieder bewundernden Applaus für seine einhändig gespielten Rückhand-Schüsse. Mit 6:3 und 6:3 machte er dann den entscheidenden fünften Punkt und den Deutschen Meistertitel für sein Team perfekt.
Im zweiten Halbfinale gewann Bayern gegen Württemberg mit 5:1, so dass nun Württemberg in die B-Gruppe absteigt.

Das TVN-Team freute sich riesig, erneut den Titel zu gewinnen und damit auch das Anrecht, im nächsten Jahr wieder Gastgeber der Meisterschaft sein zu dürfen.
Bei der anschließenden Siegerehrung erntete der Netzballverein für die Organisation des Turniers großes Lob sowohl von den TVN-Funktionären als auch von den Mannschaften:
„Es war eine tolle Veranstaltung, super Sport, super fair und eine wunderbare Atmosphäre“, sagte strahlend TVN-Sportwart Uli Nacken. „Velbert hat sich damit für weitere Veranstaltungen empfohlen.“

Lob bekam auch der Velberter und NBV-Mitglied Patrick Iber, der als vom Deutschen Tennisbund eingesetzter Oberschiedsrichter alles im Griff hatte.

NBV-Vorsitzender Thomas Ihlo freut sich natürlich sehr über die große Anerkennung: „Wir hatten ein tolles Organisationsteam, bei dem jeder sein Bestes gegeben hat. Aber ich danke auch ganz vielen Netzballern, die einfach ohne Aufforderung zum Club gekommen sind und geholfen haben, sei es bei kleineren Aktionen wie Unkraut jäten oder bei einem Mitglied das mal eben unsere Tribüne dampfgestrahlt und wieder in Schuss gebracht hat. Da hat sich wirklich gezeigt, dass wir als Clubgemeinschaft auch ganz souverän und professionell eine Deutsche Meisterschaft stemmen können.“
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1 Kommentar
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Bärbel Müller aus Velbert | 02.09.2015 | 09:21  
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