Runde um Runde für den guten Zweck: Velberter starten bei "Rad am Ring"

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Mit Spaß und sportlichem Ehrgeiz haben Dennis Overhamm (v. l.), Björn Pottgießer, Kevin Kurth und Rainer Schlobach 2016 bei "Rad am Ring" teilgenommen. In diesem Jahr, vom 28. auf den 29. Juli, möchten sie nicht nur ihre Leistung verbessern, sondern auch Geld für den guten Zweck einnehmen. (Foto: Wuttke)
  24 Stunden, vier Fahrer, 8,8 Kilometer und 209 Höhenmeter pro Runde - hinter diesen Zahlen steckt eine Aktion für den guten Zweck. Dennis Overhamm, Björn Pottgießer, Rainer Schlobach und Kevin Kurth möchten bei "Rad am Ring" in die Pedale treten und somit Geld für den Förderverein Zeltlager St. Marien einnehmen.

Als Vierer-Team gehen sie bei dem Rennen für Mountainbike-Fahrer an den Start. Von Samstag, 28. Juli, 13 Uhr, bis Sonntag, 29. Juli, 13 Uhr, gilt es für die sportbegeisterten Freunde, möglichst viele Runden auf einer Acht-Kilometer-Schleife zwischen der Grand-Prix-Strecke und der Nürburg zu drehen. "Im Jahr 2016 sind wir bereits einmal angetreten und haben 36 Runden geschafft. Damit haben wir Platz 60 belegt", erinnert sich Kevin Kurth. In diesem Jahr möchten sie diese Rundenzahl übertreffen, daher wird bereits fleißig trainiert. "Vor zwei Jahren ist es uns nicht gelungen, ununterbrochen durchzufahren. In der Nacht mussten wir eine Pause von ein paar Stunden einlegen, um etwas Schlaf zu bekommen", so Dennis Overhamm. Das soll 2018 nicht so sein!
Was für zusätzlichen Ehrgeiz und eine hohe Motivation sorgt, ist die Spendenaktion, die sich die vier Hobby-Sportler zwischen 27 und 33 Jahren überlegt haben. Sponsoren - ob Privatleute oder Unternehmen - sollen einen festgelegt Betrag von mindestens 0,50 Euro pro Runde spenden. "Der Erlös ist für den Förderverein Zeltlager St. Marien bestimmt." Bei diesem Zeltlager handelt es sich um eine zweiwöchige Ferienfreizeit für Kinder, die von der Katholischen Jugend der Velberter Kirchengemeinde St. Michael und Paulus organisiert und durchgeführt wird. Auch Dennis Overhamm, Björn Pottgießer und Kevin Kurth sind jahrelang mitgefahren - zunächst als Teilnehmer, dann als Betreuer. "Uns liegt es am Herzen, dass es weiterhin möglich ist, den Teilnahmebetrag so gering wie möglich zu halten, damit viele Familien ihre Kinder für diese tolle Ferienmaßnahme anmelden können", sagt Dennis Overhamm. Außerdem wird durch den Förderverein sicher gestellt, dass auch Zuschüsse möglich sind für Familien, die den Betrag nicht in vollem Umfang aufbringen können.

Schlechte Sichtverhältnisse in der Nacht sind eine Herausforderung

Wie bei einem sportlichen Wettkampf üblich, werden die vier Freunde - die sich zum Teil schon aus der Krabbelgruppe kennen - in Trikots an den Start gehen. "Auch auf diesen soll zu sehen sein, dass wir uns für die gute Sache verausgaben - jeder Sponsor soll aufgeführt werden", sagt Kurth. Erste Sponsoren hätten sie bereits gefunden, doch natürlich sollen es noch mehr werden, um eine möglichst hohe Summe zu erzielen. "Direkt nach dem Rennen wird es für uns vom Nürburgring zum diesjährigen Zeltlager in Hüngsberg gehen, dort möchten wir unmittelbar das Ergebnis verkünden."

Zuvor wird es allerdings anstrengend! Pausen soll es, wie bereits erwähnt, dieses Mal nicht geben. So ist geplant, nicht nach jeweils einer Runde zu wechseln, sondern immer erst nach zwei Runden. "Das hat für die Anderen jeweils den Vorteil, dass die Pausen entsprechend länger sind." Circa 25 Minuten pro Runde werden die trainierten Männer brauchen. Viel Konzentration ist vor allem in den Nachtstunden gefragt. "Die Dunkelheit und die schlechte Beleuchtung im Gelände sind eine Herausforderung." Matsch, Wurzeln, Steine, schmale Wege - all das ist natürlich viel schlechter zu sehen.
Mit reichlich Nudeln, Magnesium und alkoholfreiem Weizen werden die Kraftreserven am Wohnwagen in der eigenen Parzelle immer wieder aufgeladen. Kevin Kurths Bruder Dustin wird die vier Fahrer außerdem unterstützen, indem er sich um die Mountainbikes kümmert. Reichlich Ersatz-Schläuche sowie weiteres Material wird die Gruppe selbstverständlich dabei haben. "Und natürlich freuen wir uns, wenn viele Freunde sowie Sponsoren zum Zuschauen und Unterstützen kommen!"

Interessierte Sponsoren werden gebeten, sich bis Freitag, 29. Juni, in der Redaktion des Stadtanzeigers Niederberg zu melden. Entweder unter Tel. 02051/412423 oder per E-Mail an redaktion@stadtanzeiger-niederberg.de. "Es können Spendenquittungen ausgestellt werden", informiert der 27 Jahre alte Kevin Kurth. Wer darüber hinaus mit Sachspenden, wie Ersatz-Material für die Mountainbikes oder Ähnlichem, helfen möchte, kann sich auch gerne melden.

Information:
-"Rad am Ring" ist eine jährlich stattfindende Straßenradsportveranstaltung. In 2018 findet sie von Samstag, 28. Juli, 13 Uhr, bis Sonntag, 29. Juli, 13 Uhr statt.
-Veranstaltungsort ist der Nürburgring.
-Zu "Rad am Ring" gehören ein 24-Stunden-Rennen, drei Jedermannrennen über 25 Kilometer, 75 Kilometer und 150 Kilometer auf der Nordschleife und ein 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker auf einer Acht-Kilometer-Schleife zwischen der Grand-Prix-Strecke und der Nürburg.
-Dennis Overhamm, Björn Pottgießer, Rainer Schlobach und Kevin Kurth nehmen als Vierer-Team an dem 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker teil.

Förderverein Zeltlager St. Marien:
-Vor einiger Zeit wurde der "Förderverein Zeltlager St. Marien" gegründet. Ziel ist, durch Spenden, die beim Finanzamt geltend gemacht werden können, die finanzielle Basis der Ferienmaßnahme zu stärken, um allen Kindern, vor allem aus finanzschwachen Familien, die Möglichkeit zu geben, am Ferienlager teilzunehmen.
-Jedes Jahr in den ersten zwei Wochen der Sommerferien fahren rund 100 Kinder zwischen neun und 16 Jahren mit den Betreuern aus der Jugend der Pfarrgemeinde St. Marien in das Ferienlager. Sport, Spiel, Spaß und Kreativität stehen dabei im Mittelpunkt.
-Weitere Informationen gibt es bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Paulus, Pastoralbüro St. Marien, Mittelstraße 7a in Velbert, oder unter https://zeltlager-marien.de/
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