Spitzenfußball begeisterte Velberter

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Große Kulisse für großen Sport: Beim Emka Ruhr-Cup trafen die U 19-Mannschaften von Rapid Wien und Real Madrid aufeinander. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Sportzentrum | Beim Emka Ruhr-Cup zeigten europäische Nachwuchskicker ihr Können

Die Fußball-Mannschaften berühmter europäischer Spitzenclubs waren in Velbert zu Gast. Nicht die hochdotierten Stars kamen für den Emka Ruhr-Cup ins Niederbergische, aber vielleicht war der eine oder andere Spieler aus dem U 19-Turnier dabei, der es in die Creme de la Creme des internationalen Fußballsports schafft.

„Die Idee des Ruhr-Cups geht auf die Kulturhauptstadt Ruhr im Jahr 2010 zurück“, weiß Markus Panofen aus der Marketingabteilung von Emka. „Der damalige Jugendleiter von Borussia Dortmund, Heinz Keppmann, ist gut mit Emka-Inhaber Friedhelm Runge bekannt, so dass Emka als Ko-Sponsor das Turnier unterstützte.“ Nachdem sich der frühere Hauptsponsor Evonik etwas zurückzog, wurde der Velberter Marktführer in Sachen Verschlusstechnik für elektrische Schaltschränke zum maßgeblichen Unterstützer. Und so wehte passenderweise durch das Emka-Sportzentrum in Velbert nun der Hauch des ganz großen Fußballs.

Zu Gast war unter anderem die U 19 Mannschaft von Schalke 04

Das Turnier wurde an verschiedenen Orten des Ruhrgebietes und außerhalb davon in Velbert ausgetragen. Zu Gast war unter anderem die U 19 Mannschaft von Schalke 04, die vom Sportzentrum einen Fernblick auf ihr Stadion in Gelsenkirchen werfen konnte. Neben den Teams von Bayern München liefen Rapid Wien, AS Monaco und Real Madrid auf. Nachdem die Nationalhymnen erklangen, eröffneten die königlichen Spanier das Velberter Teilturnier gegen Rapid Wien mit einem 0:0. Bayern München besiegte Monaco mit 3:0; Schalke bezwang Wien mit 4:1, gegen München erzielten die Knappen nur ein torloses Unentschieden. Real Madrid drehte gegen Monaco mit einem 4:0 so richtig auf.

Fast 2000 Zuschauer verfolgten die Spiele

Fast 2000 Zuschauer verfolgten von teilweise mobilen Tribünen aus den Spitzenfußballernachwuchs. Durch die guten Kontakte von Friedhelm Runge nicht nur im Fußball, sondern auch zu anderen Sportlern, sollte den Velbertern noch was Besonderes geboten werden: „Vor dem letzten Spiel war geplant, das einige Fallschirmspringer aus Remscheid mit den Fahnen der teilnehmenden Clubs auf dem Rasen des Emka-Sportzentrums landen, nur leider war gerade zu diesem Zeitpunkt das Wetter zu schlecht dafür“, bedauerte Mitorganisator Markus Panofen. „Der Hubschrauber stand schon startklar auf dem Landeplatz bei Stemberg.“ Trotz dieser Einschränkung waren die Zuschauer begeistert, so wie Karl-Heinz Lutz: „Das war traumhaft, was die Jungs drauf haben, da steckt großes Potential drin“, schwärmt der Nevigeser, der als Trainer was von vom Fach versteht. „Schön, dass der Herr Runge so was auf die Beine gestellt hat.“
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