Starke Vorstellung: VW Golf GTI TCR beim 24h-Rennen

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Defekter Motor verhinderte Topergebnis


„Beim 44. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring war erstmals die TCR-Klasse ausgeschrieben. Für uns eine ideale Gelegenheit, mit dem Volkswagen Golf GTI TCR aus ADAC TCR Germany den Eifelmarathon anzugehen“, erläuterte Teamchef Martin Kohlhaas das Antreten von racing one in der Eifel. Das Team aus Andernach trat mit dem VW an, der zuvor keinen Langstreckentest, sondern lediglich einen Kurztest auf der Nürburgring-Nordschleife absolviert hatte. Bei den Fahrern setzte racing one auf ein junges Quartett: Benjamin Leuchter (28 Jahre), Dennis Wüsthoff (23 Jahre), Fabian Danz (26 Jahre) und
Tim Zimmermann (19 Jahre).

Im Training wurde zunächst an der Abstimmung gearbeitet. Dann absolvierten
die Piloten ihre Pflichtrunden und zuletzt war im Qualifying die Zeitenjagd angesagt.
Der Golf wurde mit einer Rundenzeit von 9.12,455 Minuten auf Platz eins in der Klasse gewertet, das bedeutete Rang 58 in der Gesamtwertung unter 160 Teilnehmern. Kohlhaas: „Mit der Zeit waren wir sehr zufrieden. Der Golf hat auf Anhieb funktioniert und wir waren voll konkurrenzfähig.“ Das Rennen begann für racing one hervorragend. Nach vier Runden hatte sich das Team schon deutlich nach vorn gearbeitet. Dann kam der große Wolkenbruch mit Starkregen und Hagel. Startfahrer Leuchter wurde von dieser Situation im Bereich Aremberg unvermittelt und ohne Vorwarnung getroffen. Das Resultat war der Einschlag in die Leitplanken. Glück im Unglück: Kurz darauf wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Während der Rennunterbrechung wurde das Auto repariert und stand rechtzeitig zum Neustart wieder im Starterfeld. Diesmal auf Platz 56 in der ersten Startgruppe. Aber dann folgte die große Enttäuschung. Nach nur vier Runden bog der Golf mit Leistungsverlust in die Boxengasse ein: Motorschaden. Daraufhin stellte sich für das Team die alles entscheidende Frage: Weitermachen
oder Aufhören?

Racing one entschied sich sportlich und begann sofort mit der Fehlersuche und Instandsetzung. Da eine Reparatur nicht möglich war, wurde das Aggregat komplett gewechselt. Insgesamt verlor das Team mehr als drei Stunden. An die angestrebte Topplatzierung wurde kein Gedanke mehr verschwendet. Anschließend lief der VW Golf wie ein Uhrwerk. In der verbleibenden Zeit schafften die VW-Piloten noch 91 Runden und belegten Rang 93 in der Gesamtwertung.

Noch einmal Kohlhaas: „Schade, unter normalen Umständen hätten wir heute unter die Top 30 fahren können. Der VW Golf GTI TCR hat ein ungeheures Potenzial, das wir in der Zukunft noch ausschöpfen werden.“
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