Starker Qualiauftritt nicht belohnt

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Thomas Kramwinkel fährt erneut auf Rang zwei


Nach der starken Leistung auf dem Nürburgring wollte Thomas Kramwinkel in Zandvoort erneut angreifen. Beim fünften Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy musste der GermanFLAVOURS Pilot nach der Klassenpole im Quali allerdings mit dem zweiten Platz vorliebnehmen.

Der zweite Rang in der Klasse 3 der Spezial Tourenwagen Trophy war für Thomas Kramwinkel auf den aller ersten Blick enttäuschend. Das lag weniger an der Platzierung selbst, sondern daran, dass der 26jährige die starke Performance aus dem Quali nicht im Rennen umsetzen konnte. Während es Kramwinkel im freien Training noch ruhig angehen ließ, trumpfte der Porsche-Pilot in der ersten Qualisitzung mit einer 1.44,853 auf. Das bedeutete nicht nur Gesamtstartplatz fünf, sondern auch Rang eins in der Klasse 3 vor Christian Franck. Dabei liegt dem Luxemburger der Dünenkurs durchaus, wie seine Pole in der Vorsaison gezeigt hat. Damit schien sich der positive Trend vom letzten Rennen in der Eifel fortzusetzen. "Das erste Qualifying war sehr gut. Es war noch ein bisschen was drin, da ich noch etwas Verkehr auf der Strecke hatte und eine nicht ganz freie Runde erwischt habe", so der Meisterschaftsvierte. Im zweiten Quali drehte Franck den Spieß um und verwies den GermanFLAVOURS Pilot auf die zweite Startposition. Rang sieben bedeutete dies im rund 25 Fahrzeuge starken Gesamtstarterfeld.

Ausgerechnet am Sonntagmorgen öffnete der Himmel über Zandvoort seine Schleusen. Heftiger Starkregen machte ein Rennen unmöglich. Zwar wurde das Feld hinter dem Safety-Car gestartet, doch gleich darauf wieder abgebrochen. Gerade bei Regen wäre Kramwinkel gerne auf der anspruchsvollen Strecke angetreten. Vielleicht wäre ja sogar eine Treppchenplatzierung im Gesamtfeld möglich gewesen. Das zweite Rennen fand schließlich bei trockenen Bedingungen statt. Anfänglich konnte Kramwinkel dem Porsche von Christian Franck noch folgen, doch kurz darauf musste er den Klassenkontrahenten ziehen lassen. Von hinten drückten zudem die schnellen GT3 Boliden, wobei diese gegen Ende schließlich auch vorbeikamen. "Auf das erste Rennen mit Regen hatte ich mich eigentlich gefreut, da ich diese Bedingungen mag. Im zweiten Durchgang war das Auto fast unfahrbar. Ich hatte Untersteuern, Übersteuern. Ich konnte fast nichts machen. Gegenüber dem Quali haben drei Sekunden gefehlt. Ich hatte dann auch keinen Spaß mehr und bin das Rennen einfach nur zu Ende gefahren", zeigte sich Kramwinkel wenig zufrieden. Auf der anderen Seite stehen aber die tollen Eindrücke aus dem Zeittraining. "Es zeigt, dass es in die richtige Richtung geht. Wir fahren noch ein komplett anderes Fahrwerk, das eigentlich für die Nordschleife gedacht ist. Das ist noch nicht so optimiert, wie wir das gerne hätten", so der GermanFLAVOURS Pilot.

Bis zum nächsten Lauf auf dem Hockenheimring möchte Thomas Kramwinkel genau diese Probleme behoben haben. Dort wartet erneut im Rahmen des ADAC GT Masters die nächste Chance, um Christian Franck auch im Rennen erstmals hinter sich zu lassen.
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