„Wir vertreiben dumme Gedanken“

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Im Rahmen des Heringsstippessens wurden langjährige Jubilare des SC Velbert geehrt, von denen nicht alle auf dem Foto sind. 25 Jahre dabei sind: Christa Hofmann, Grete Besta, Erika Buschkamp, Renate Kossak, Anglika Plötz, Ulrike Saarmann,Ute Tuschewitzki und Christina Hassel-Vesely; 50 Jahre: Rolf Astrath und Werner Thom; 60 Jahre: Siegfried Berkenkamp, Georg Steih, Reinhold Weber, Utz-Rainer Linke, Jürgen Nöckel und Heinz Schemken; 75 Jahre: Heinz Peters. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: SC Velbert | Während andere Vereine Vertreter aus Politik, Verwaltung und Sponsoren bei einem Neujahrsempfang zusammenbringen, so begrüßte der Vorsitzende des Sportclubs Velbert die Gäste zum traditionellen Heringsstippessen am Aschermittwoch.
„In Sachen Fußball sind wir der größte Verein in Velbert“, betonte Graedtke nicht ohne Stolz und zählte auf: „21 Jugendmannschaften, drei Senioren- und zwei Altherrenteams, nicht zu vergessen die Gymnastiktruppe, die wir gern den ,Hoppel-Club‘ nennen. Unsere Philosophie ist, aus geringen Mitteln das Beste zu machen. Und das mit Erfolg: Über 80 Prozent der Seniorenmannschaften sind Eigengewächse. Die Jugendarbeit ist unser Kapital: Es macht riesig Spaß zu sehen, was die Kiddies auf die Beine stellen.“
Dirk Graedtke konnte von sportlichen Erfolgen berichten: So spielt eine C-Jugendmannschaft in der Niederrheinliga, der höchsten Klasse, die in diesem Alter erreicht werden kann. Ein besonderer Höhepunkt war das Spiel der B-Jugend gegen die Vertretung von Borussia Mönchengladbach. „Das haben wir leider verloren, aber wir haben immerhin gegen eine Bundesliga-Mannschaft gespielt. Die erste Mannschaft steht auf Tabellenplatz eins, die zweite auf dem siebten, die dritte Mannschaft muss daran arbeiten, die Klasse zu erhalten.“
Graedkte vergleicht den 800 Mitglieder starken Verein mit einem mittelständischen Unternehmen und dankt allen Ehrenamtlichen für deren Einsatz: „Da geht schon viel Zeit drauf.“ Der Leistungsport steht nicht im Mittelpunkt: Wir schlagen 450 Kindern und Jugendlichen die dummen Gedanken aus dem Kopf, indem wir sie hinter dem Ball herlaufen lassen.“
Im Rahmen des Stippessens wurden langjährige Mitglieder geehrt, die einst dem SC Langenhorst, der Tvg Langenhorst oder SV Borussia 06 beitraten, bevor daraus 2003 der SC Velbert wurde.
Unter den Gästen war auch Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, der versprach, dass die Stadt weiterhin an der Seite der Vereine steht, allerdings mit einer Einschränkung: „Im Rahmen unserer Möglichkeiten.“
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