"Medea" bekommt OP-Instrumente für ein Krankenhaus in Kenia

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Freuen sich, dass die rund 500 Instrumente noch sinnvoll genutzt werden können: Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. med. Markus Bruckner (von links), Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse, Gertud Langensiepen, Gründerin des Vereins "Medea", sowie Jonas Hemkes, Leitende Pflegekraft OP und Anästhesie.
Velbert: Klinikum Niederberg | Für Ärzte, Anästhesisten und weiteres Fachpersonal in Deutschland ist es selbstverständlich, in gut ausgestatteten Operationssälen zu arbeiten. Nicht nur hochmoderne Maschinen gehören dazu, sondern auch ausreichend OP-Besteck ist hier vorhanden. In Krankenhäusern armer Länder und Kontinente sieht das ganz anders aus. Umso erfreulicher, dass Gertrud Langensiepen, Vorsitzende des Vereins "Medea", nun eine großzügige Sachspende von Operationsinstrumenten des Helios Klinikum Niederberg entgegennehmen konnte, um diese an genau so ein Krankenhaus in Kenia weiterzugeben. "Ich kann es gar nicht glauben! Sie können sich gar nicht vorstellen, welch wertvolles Geschenk sie uns damit machen", so Langensiepen, die neun Monate des Jahres in Afrika verbringt und daher genau weiß, an was es den Menschen dort fehlt.

Medea-Vereinsmitglied und Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Gerd Degoutrie hatte die Idee, den Verein mit den Instrumenten zu unterstützen. Denn die zirka 500 Instrumente sind voll funktionsfähig, können aber im Klinikum nicht mehr genutzt werden, da sie dem aktuellen Standard des Klinikums nicht mehr entsprechen. „Wir haben uns sofort entschlossen, den Verein zu unterstützen und die dringend benötigten Instrumente bereitzustellen. Das Klinikum investiert in neue Instrumente und benötigt dieses OP-Besteck deshalb nicht mehr. Ich bin froh, dass wir damit ein Krankenhaus in Kenia unterstützen können“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse, der die Spende gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. med. Markus Bruckner, und Jonas Hemkes, Leitende Pflegekraft OP und Anästhesie, überreichen konnte.

„Diese Gegenstände kommen genau da an, wo sie gebraucht werden“. Dass es in den kenianischen Krankenhäusern oftmals an ganz banalen Dingen, wie beispielsweise sterilen Handschuhen, Verbandmaterial oder OP-Besteck mangelt, machte Langensiepen deutlich. „Dort ist es um die medizinische Versorgung schlecht bestellt. Menschen sterben, weil die grundlegenden Dinge nicht vorhanden sind“, so die Hebamme weiter.

Information:
Gegründet wurde der Verein "Medea" im Jahr 2002 von der Velberterin Gertrud Langensiepen mit dem Ziel, dauerhafte, basismedizinische Entwicklungsprojekte für Kinder in Afrika durchzuführen. Sie verbringt einen großen Teil des Jahres selbst vor Ort und weiß, wo Hilfe benötigt wird.
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