Velberter Einrichtungen teilen den diakonischen Gedanken

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Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist es nun offiziell, dass das Johanniterheim und die BePro zusammen Aktionen durchführen und voneinander profitieren: Tobias Hanke (von links), Betriebsleiter des Gebrauchtwarenhauses, Heiko Boekstegers vom BePro-Vorstand, Alexandra Bläsing, Einrichtungsleiterin des Johanniterheims sowie Angela Gryczan vom Sozialen Dienst.
Velbert: Johanniterheim | "Wir haben das gleiche Ziel: Einen Mehrwert für die Menschen schaffen", so Tobias Hanke, Betriebsleiter des Gebrauchtwarenhauses, das von der "BePro" (Beratung und Projekte Velbert) betrieben wird. "Wir teilen den diakonischen Gedanken", führt er weiter aus und begründet unter anderem damit, warum die "BePro" und das Johanniterheim Velbert nun offiziell eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben.

Kooperiert und voneinander profitiert wurde schon seit einer Weile, so wurden beispielsweise die neuen Wohnbereiche in den Heim mit Möbeln aus dem Gebrauchtwarenhaus bestückt. "Für die Frauen und Männer bieten diese gut erhaltenen und aufgearbeiteten alten Schätzchen einen viel höheren Wohlfühlfaktor als neue Möbelstücke", freut sich Einrichtungsleiterin Alexandra Bläsing über die positive Resonanz der alten Leute. Nun kam also die Idee, die Zusammenarbeit auch schriftlich festzuhalten. Aus diesem Anlass kamen Tobias Hanke und Alexandra Bläsing mit Heiko Boekstegers vom BePro-Vorstand sowie Angela Gryczan vom Sozialen Dienst des Heims zusammen.
"Wir wollen unsere Bewohner und ihre Angehörigen sowie die Mitarbeiter des Gebrauchtwarenhauses zukünftig noch gezielter zusammenführen", sagt Gryczan. "Schon jetzt ist das Kaufhaus ein beliebtes Ausflugsziel für die Senioren." Es sei nicht nur gut - sogar fußläufig - erreichbar, sondern biete auch ein umfangreiches Angebot in schöner Atmosphäre. "Die Mitarbeiter sind freundlich und unsere Bewohner fühlen sich hier wohl", ergänzt Bläsing.

Durch die nachbarschaftliche Nähe sind gemeinsame Projekte planbar. "Mitarbeiter und Gäste können das Johanniterheim kennenlernen und so die Hemmschwelle Altenheim überwinden", sieht Heiko Boekstegers einen weiteren Vorteil. "Die Bewohner und Mitarbeiter des Heimes haben also wiederum die Möglichkeit, ihr Umfeld auf verschiedene Weisen zu erweitern." Die Durchführung von Projekten im Garten den Heims, bei denen die Mitarbeiter des Gebrauchwarenhauses tatkräftig unterstützen, gemeinsame Feste und Märkte sowie ein Austausch bei der Zimmergestaltung der Heimbewohner - das alles sei denkbar und soll künftig umgesetzt werden. "Wir werden in diesem Halbjahr außerdem noch ein kleines Café in unser Kaufhaus integrieren", kündigt Tobias Hanke an. "Ich kann mir gut vorstellen, dass die Heimbewohner mit Rezepten von Kuchen und Gebäck einen Teil dazu beitragen können, dass dieses Café gut angenommen wird."

Folgende Ziele der Zusammenarbeit wurden festgelegt:
-Nachbarschaftliche Nähe wird gelebt.
-Gemeinsame Projekte beleben das Quartier beziehungsweise das gesamte Stadtbild.
-Alt und Jung sind vernetzt.
-Ressourcen der Einrichtungen werden optimal genutzt und vernetzt.
-Gemeinsames Auftreten im Diakonischen Kontext wird ermöglicht.
-Bewohner, Mitarbeiter und Gäste beider Institutionen pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander und entwickeln in ungewohnten Situationen Kreativität.
-Menschen verschiedener Alters- und Lebensstruktur erarbeiten gemeinsame Projekte.
-Nachhaltiges Einkaufen wird ermöglicht.
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