Bürgerbegehren gut angelaufen:

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von links nach rechts: Georg Schneider, Michael Nühlen, Christel Stein, Werner Ellenberger, Dieter Lengauer
Auf einer Bürgerversammlung am 21.2. in Friedrichsfeld fiel der Startschuss für die Durchführung eines Bürgerbegehrens mit dem Ziel, die Umbenennung der Hindenburgstraße zu stoppen.

Wie die meisten Anlieger erfuhr auch Michael Nühlen, einer der Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens, aus der Presse, dass die Straße, an der er wohnt und einen Betrieb leitet, umbenannt werden soll. Jetzt hofft er zusammen mit seinen Mitstreitern, dass die erforderlichen 2200 Unterschriften für einen Bürgerentscheid zusammenkommen.

Wenn dies gelungen ist, ist der Stadtrat wieder am Zug. Er hat dann die Chance, die Umbenennung endgültig zu stoppen. Nur in dem Fall, dass der Rat dem Bürgerbegehren nicht folgen sollte, ist die Stadt verpflichtet, einen Bürgerentscheid zu der Frage „Sind sie dafür, dass die Hindenburgstraße ihren alten Namen behalten soll?“ durchzuführen. Dann wird jeder Bürger angeschrieben, um in geheimer Wahl über die Frage zu entscheiden.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens, Dieter Lengauer, Michael Nühlen und Werner Ellenberger trafen sich am Donnerstag zu einer ersten Zwischenbilanz. Zu ihrem Treffen hatten sie auch die Unterstützer Georg Schneider und Christel Stein eingeladen. Von allen Unterstützern des Bürgerbegehrens hat Frau Christel Stein besonderes Engagement gezeigt und ist zu Fuß auf der Heide in Friedrichsfeld von Tür zu Tür gegangen und hat weitere Bürger für das Bürgerbegehren motivieren können. Auf ihrem Weg konnte Sie bereits eine Vielzahl von Unterschriften für die Sache des Bürgerbegehrens sammeln. Für Ihren besonderen Einsatz ehrten sie die Initiatoren als „Unterstützerin der Woche“ mit einem Blumenstrauß.

Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer des Bürgerbegehrens sammeln seit nunmehr einer Woche Unterschriften. Die Listen liegen an vielen Stellen in ganz Voerde aus.

Auf einer eigenen Homepage (http://buergerwillen.wordpress.com) erfährt man, wo man unterschreiben kann. Die Initiative ist auch bei Facebook (www.facebook.com/hindenburgstrasse) zu finden. Am Samstag wollen die Unterstützer Andreas Gürtzgen und Marco Mendel in Friedrichsfeld auf dem Markt einen Stand aufbauen. Hier hoffen sie auf zahlreiche Unterschriften.
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