„Verstehen verbindet Voerde“ Schüler des Gym. Voerde lernen mit Flüchtlingskindern

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Voerde: Voerde | Das Projekt „Verstehen verbindet Voerde“ lässt sich in etwa so zusammenfassen: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 des Gymnasiums Voerde vermitteln (vorrangig) Flüchtlingskindern im Alter von 4 bis 8 die deutsche Sprache auf spielerische Art und Weise. Nach einer mehrmonatigen Planungsphase ist das Projekt in der vergangenen Woche erfolgreich angelaufen. Am Dienstag, den 19. Mai 2015, findet ab 17 Uhr ein Grillfest mit allen Beteiligten statt.

Das Projekt entstand nach dem Vorbild des Projektes „Sprache verbindet“, das zum Beispiel in Dinslaken seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert wird und dort von den Rotariern getragen wird. In Dinslaken vermitteln Schülerinnen und Schüler Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund spielerisch die deutsche Sprache.
In Voerde hörte Iris Rutert, Sozialpädagogin im Sozialamt, von dem Projekt und ergriff zusammen mit dem „Netzwerk Bildung“ die Initiative, es auch in Voerde zu implementieren. In den Lehrern Christian Egging und Johannes Lingnau vom Gymnasium Voerde fand sie interessierte Kooperationspartner. Aufgrund der besonderen Situation in Voerde beschloss man, das Projekt auch oder sogar insbesondere für Flüchtlingskinder zu öffnen. Aktuell nehmen 10 Flüchtlingskinder und 6 Kinder aus Migrantenfamilien mit schlechten Deutschkenntnissen an dem Projekt teil.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums besuchen die Kinder einmal in der Woche zuhause und spielen dort mit ihnen geeignete Spiele, die der Sprachvermittlung dienen. Dafür bekommen sie einen kleinen Lohn, der zurzeit von den Voerde Lions finanziert wird. Damit das Projekt auch langfristig gesichert ist, hat die katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Josef-Spellen zugesagt, nach den Sommerferien zusätzlich finanziell in das Projekt einzusteigen. Einen kleinen Beitrag leisten aber auch die Familien selbst.
KAB, Lions und Gymnaisum Voerde stellen zudem die Patinnen und Paten, die den Schülern zur Seite gestellt werden und immer dann ansprechbar sind, falls es irgendwo brennt.

Bereits am 18. April hatten die insgesamt zunächst 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums eine Fortbildung durch eine Montessori-Pädagogin erhalten, die zum Gegenstand hatte, wie man Kindern im oben genannten Alter spielerisch Sprache vermitteln kann. In der vergangenen Woche machten sie nun zusammen mit ihren Paten die ersten Hausbesuche bei „ihren“ Kindern. In der laufenden Woche kann es dann so richtig losgehen mit dem Spielen und Lernen.

Ansprechpartner für das Projekt „Verstehen verbindet Voerde“:
Christian Egging, StR (christianegging@aol.com)
Iris Rutert (iris.rutert@voerde.de)
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