„Lieb doch wen du willst!“: Fotoaktion für mehr Akzeptanz

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Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wurden Gelder für Projekte vergeben, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten richten. Die Fotoaktion „Lieb doch wen du willst!“ wurde im Jugendforum durch Michael Kampmann (Grüne Jugend Waltrop) eingereicht und als Aktion von jungen Menschen für junge Menschen bewilligt.

Die Fotoaktion soll ein Zeichen setzen: Gesicht zeigen gegen Homo- und Transphobie. Hierbei sind junge Menschen gefragt, sich für diesen Zweck fotografieren zu lassen und damit zu zeigen, dass Toleranz und Weltoffenheit für die junge Generation in Waltrop ein hohes Gut sind. „Wir freuen uns sehr, dass die Waltroper Schulen sofort Interesse an der Aktion gezeigt haben und sowohl das Gymnasium als auch die Realschule sich bereit erklärten, ihre Schüler Gesicht gegen Homo- und Transphobie zeigen zu lassen“, so Kampmann.

Die Aktion wurde ins Leben gerufen, da es immer noch Vorbehalte gegen homo- und transsexuellen Menschen gibt, die leider auch nicht auf dem Schulhof halt machen. Die Schulzeit ist die Zeit, in der die ersten Küsse getauscht und die ersten Erfahrungen mit der eigenen Sexualität gemacht werden. Weil hier erste Unsicherheiten entstehen können, war es dem Organisationsteam sehr wichtig, das Thema direkt vor Ort anzugehen. Aktionshelferin Sabrina Wetterkamp: „Unsere Aktion soll den Schülern die Möglichkeit geben, sich nicht nur für homo- und transsexuelle Menschen einzusetzen, sondern auch Fragen zu stellen und sich zu informieren. Es ist ein Thema, dass alle, unabhängig von ihrer eigenen sexuellen Identität, angeht. Unsere Gesellschaft wird immer offener und wir wollen zeigen, dass man das Thema nicht totschweigen muss.“

Die Termine an der Realschule sind bereits gelaufen, Schüler, die sich an der Fotoaktion beteiligen wollen, können dies noch in den großen Pausen am 21. und 22. Januar am Gymnasium Waltrop tun. Mitmachen kann jeder, der Lust dazu hat, ob allein oder als Gruppe. Schüler unter 16 Jahren brauchen jedoch die Einverständniserklärung ihrer Eltern.

Die bei der Aktion entstandenen Bilder werden auf Plakate gedruckt und im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die Organisatoren hoffen, damit das Thema in die Bevölkerung zu tragen und einen Beitrag zu einer bunten und vielseitigen Gesellschaft zu leisten.
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