Oer- Erkenschwick: Jens Artschwager veröffentlicht Science-Fiction-Roman

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Ist stolz auf seinen ersten Science-Fiction-Roman "Vakuumsprung": Jens Artschwager (31) aus Oer-Erkenschwick. (Foto: Petra Pospiech)

Galaktische Welten, Action, düstere Geschichten weit ab von der Erde - das alles hat Jens Artschwager stets fasziniert. Jetzt hat der 31-jährige Oer-Erkenschwicker sein erstes eigenes Science-Fiction-Buch "Vakuumsprung" veröffentlicht und liest daraus am 1. Juni in Waltrop.

Geschichten geschrieben hat Jens Artschwager schon als kleiner Junge. Bereits früh entstehen kleine Geschichten, erste Gedanken an eigene Romane tauchen immer wieder auf. Kein Wunder also, dass sich der gebürtige Recklinghäuser auch beruflich für die schreibende Zunft entscheidet.
Während und nach seinem abgeschlossenen Bachelor-Studium in Journalistik arbeitet er zwölf Jahre lang als freier Journalist. "Immer wieder keimte in mir der Gedanke an einen eigenen Roman", berichtet Jens Artschwager. Mindestens fünf bis sechs Versuche landen in der Schublade, ebenso wie ein komplettes Manuskript. Dem Science-Fiction-Genre bleibt er jedoch immer treu.

"Krimis erlebe ich jeden Tag"

Seit November arbeitet der Ehemann und zweifacher Vater nun als Pressesprecher der Polizei in Bochum. Wer vermutet, dass sich der junge Autor nun an Kriminal-Romanen versucht, liegt völlig falsch. "Krimis erlebe ich ja jetzt in meinem Alltag fast jeden Tag", schmunzelt der Oer-Erkenschwicker.
Doch trotz seiner "kriminellen Tätigkeit" kommt er jetzt endlich dazu, seinen ersten eigenen Roman zu vollenden und zu veröffentlichen. Dabei ist dem 31-Jährigen von Anfang an wichtig, alle Fäden selbst in der Hand zu behalten. "Ich habe mich um alles selbst gekümmert, vom Manuskript über den Klappentext bis hin zum Titel und Foto auf dem Einband."
Nun ist sein Buch sowohl als E-Book als auch als 292-seitiges Taschenbuch (ISBN-978-3-7431-2704-3) erhältlich. Nicht ohne Stolz berichtet Jens Artschwager: "'Vakuumsprung' erzählt die Geschichte des 14-jährigen Ered, der sich gegen alle Widerstände auf die Suche nach seinem tot geglaubten Vater macht. Als er ihn tatsächlich findet, stellt er jedoch schnell fest, dass zwischen ihnen tiefe Gräben verlaufen. Während Vater und Sohn versuchen, einander doch noch zu finden, beschwört ihr Konflikt das Donnergrollen der Kriegsschiffe herauf."

"...das Donnergrollen der Kriegsschiffe..."

Dass die Geschichte im Weltall spielt, versteht sich von selbst. "Doch", so Jens Artschwager, "im Grunde könnte die Geschichte auch auf der Erde geschehen. Wichtig sind mir die Figuren der Geschichte, nicht die Technik." Dass seine Romanfiguren 500 Jahre in der Zukunft aufeinander treffen, ermöglicht dem jungen Autor, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. So lebt seine Romanfigur Ered auf dem Planeten Euclite. Alles dort ist dunkel, alt und rostig, alles quietscht und klappert - doch das Krieg führen hat die Welt auch in 500 Jahren nicht verlernt...
Wer Science-Fiction-Romane mag, wird "Vakuumsprung" lieben, wie erste Lesungen eindeutig unter Beweis stellten.
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