Großkundgebung in Bottrop

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Streik der Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen

Wir sind es wert!!
Der SuE ist seit letzter Woche in den Streik getreten.
Immer mehr Aufgabenbereiche kommen auf die Erzieherinnen zu.
Durch gesellschaftliche Veränderungen, ändern sich auch die Aufgaben der Erzieherinnen
Sie leisteneinen Bildungs -und Erziehungsauftrag und tragen somit eine hohe Verantwortung.
Es ist leider immer wieder zu hören und zu lesen, , dass dieser Streit auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird.
Doch was bleiben sonst für Möglichkeiten? Wir haben keine Alternative! Ignoranz von Seiten der Arbeitgeber, obwohl genug finanzielle Mittel
zur Verfügung stehen. Für die Bildung der Kinder sollte und darf nicht gespart werden!
Bedauerlich ist, das die Öffentlichkeit, nun einen Konkurrenzkampf zwischen Feuerwehrleuten, Pflegekräften und Erzieherinnen ins rollen brimngt.
Dies ist ganz bestimmt der falsche Ansatz. Die Arbeit am Menschen ist nicht messbar an der Berufsbezeichnung. Ziehen wir doch alle am selben Strang.
Nicht zu vergessen, die Ausbildung einer Erzieherin dauert vier bzw. fünf Jahre. Ohne Bezahlung.
Ein Bachelor Abschluß dauert vergleichweise genauso lange.
Erzieherinnen schreiben Bildungsdokumentationen, fördern die Entwicklung der Kinder, vermitteln Werte
,kooperieren mit verschiedenen Schnittstellen, Ämtern, therapeutischen Einrichtungen.
Sie leisten Sprachföderung, finanzieren ihre Weiterbildungen aus eigener Tasche. Führen Elterngespräche, schlichten Streit,
leisten Portfolioarbeit und erfüllen jede menge pflegerische Tätigkeiten.
Am Freitag dem 22.5. kommen die Erzieherinnen aus NRW zu einer Großveranstaltung in Bottrop zusammen.
Um 10 Uhr geht es los am ZOB Berlinerplatz. Eine Kundgebung mit verschiedenen Aktionen und anschließender Demo durch die Innenstatt.
Erwartet werden ca 1500 Teilnehmer. Unterstützt werden die Bottroper Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen von den
Kollegen aus den anderen Betzirken wie zum Beispiel Gladbeck und Kirchhellen.
Jeder der uns unterstützen möchte, ist hiermit recht herzlich eingeladen. Selnbstverständlich begrüßen wir auch eine Solidarisirung
der Kolleginnen und Kollegen die ihre Arbeit unter anderer Trägerschaft verrichten.
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