Waltrop: Was kann man glauben? - Sonia Seymour Mikich spricht im Waltroper Freitagsforum

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Pfarrer Ulrich Lammers (Mitte), VHS-Leiter Clemens Schmale (l.) und Detlef Pflaumbaum engagieren sich seit vielen Jahren im Team des Christlichen Freitagsforums und freuen sich auf hochkarätige Gäste. (Foto: Petra Pospiech)

Wem kann man heute noch glauben? Das ist die entscheidende Frage im Zeitalter von sogenannten "Fake News". Am 8. Dezember geht Sonia Seymour Mikich auf Einladung der Waltroper Volkshochschule und in Kooperation mit dem Christlichen Freitagsforum dieser spannenden Frage auf den Grund.

Wie es in den Medien zugeht, weiß die preisgekrönte Journalistin und Chefredakteurin des WDR-Fernsehens nur zu genau. 1951 in Oxford geboren und in London aufgewachsen, studierte Sonia Seymour Mikich Politologie, Soziologie und Philosophie. Sie volontierte beim Westdeutschen Rundfunk und arbeitete dann als Korrespondentin, wo sie sich durch Berichte aus Kriegs- und Konfliktgebieten auszeichnete. Von April 1998 bis Dezember 2002 leitete sie das ARD-Studio in Paris. Im Januar 2002 wurde Mikich Redaktionsleiterin und Moderatorin von "Monitor". Als Kommentatorin ist sie regelmäßig bei den ARD-Tagesthemen zu Gast. Im Jahr 2007 erhielt sie den Marler Fernsehpreis für Menschenrechte und 2012 zur Politik-Journalistin des Jahres gekürt.

Spannende Vorträge bis März 2018

Der Besuch von Sonia Seymour Mikich ist sicherlich eines der Highlights des Christlichen Freitagsforums in Waltrop. Bis März 2018 erwarten die Besucher noch weitere spannende Themen und Gesprächspartner.
Am 12. Januar behandelt Dr. Dieter Funke das Thema "Allzeit online - Immerwährende Kommunikation als Religionsersatz". Der studierte Theologe und Psychologe leitet als Psychoanalytiker den Psychotherapeutischen Beratungsdienst für kirchliche Berufe in Düsseldorf und praktiziert seit 25 Jahren in seiner eigenen Praxis, in der er sich immer häufiger mit den Phänomen des unstillbaren Bedürfnisses nach immerwährender Kommunikation auseinandersetzt.
Mit dem Thema "Anpacken statt Austreten - Wie kurieren wir die Kirche?" beschäftigt sich Joachim Frank am 2. Februar. Der Verfasser mehrerer Bücher und Dozent am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses ist Inhaber renommierter Preise, wie des Wächterpreises der deutschen Tagespresse und des DuMont Journalistenpreises. Zum Abschluss des Christlichen Freitagforumsprogramm 2017/2018 nimmt Karla Schefter ihre Zuhörer mit auf eine Reise nach Afghanistan. Die Gründerin und Leiterin des Chak-Hospitals in der afghanischen Provinz Wardac und anerkannte Preisträgerin für humanitäre Einsätze titelt ihren Vortag mit den Worten: "Ich gebe die Menschen nicht auf. Afghanistan - ein Land ohne Hoffnung?" Nach langjähriger Tätigkeit als OP-Schwester in Dortmund wirkte sie ab 1989 als leitende Schwester beim Aufbau des Chak-e-Wardak Hospital mit und leitetet es seit 1992 mit hohem persönlichem Einsatz und großer Anerkennung weiter. Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes wurde auch in ihrer Wahlheimat mit dem Malalai-Orden geehrt, der höchsten Auszeichnung für Frauen in Afghanistan.

Freitagsforum

Das Freitagsforum findet jeweils um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung, Bissenkamp 20, statt.Der Eintritt kostet 6 Euro an der Abendkasse.
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