Erster Spatenstich in Eickel

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Es kann losgehen. Den Spaten zücken: (v.l.) Manfred Lieder (Werbegemeinschaft), Pfarrer Jörg Zogass, Carsten Heitfeldt (Bauleiter und Architekt, Dorothee Blome (Wittekindshof), Peter Brekalo (Bauunternehmer), Bezirksbürgermeister Horst Paulus, René Lehringer, Werner Schmadel (beide Wittekindshof) sowie die Architekten Mario Schurbohm und Arne Niedergesäß.Foto: Detlef Erler
Herne: Stiftung Wittekindshof |

„Sie sind herzlich willkommen in Eickel“, erklärte Manfred Lieder, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eickel beim symbolischen ersten Spatenstiches für das Wohnhaus Burgstraße, das die Diakonische Stiftung Wittekindshof für 24 Frauen und Männer mit geistiger und mehrfacher Behinderung baut.

„In der Burgstraße sind Sie mittendrin zum Flanieren, Einkaufen und zum Seele Baumeln lassen im Eickeler Park. Hier bei uns in Eickel sind Sie gut aufgehoben. Hier zählt das Miteinander“, freut sich Lieder.
Der erste Spatenstich war der Auftakt für die in den kommenden Tagen beginnenden Tiefbau- und Fundamentarbeiten für das vierstöckige Gebäude, das im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein soll. Im ersten und zweiten Obergeschoss wird je eine Wohngruppe für jeweils acht Frauen und Männer entstehen, die zum Teil auch erheblichen pflegerischen und pädagogischen Unterstützungsbedarf haben. Für Menschen, die bereits relativ selbständig sind oder ihre Selbständigkeit weiter trainieren wollen, sind im dritten Obergeschoss ein Doppel- und sechs Einzelappartements geplant. „Damit bieten wir fließende Übergänge für diejenigen, die in eine eigene Wohnung mit ambulanter Unterstützung umziehen wollen, aber können auch Menschen im Haus eine eigene kleine Wohnung anbieten, die diesen Rückzugsraum und gleichzeitig viel Unterstützung im Alltag brauchen“, erklärt Dorothee Blome, die als Geschäftsbereichsleiterin für die Angebote des Wittekindshofes in Herne verantwortlich ist.
Die Nachfrage nach den neuen Wohnangeboten ist groß, aber Interessierte können sich ebenso wie für die Tagesstrukturierenden Angebote noch melden. „Mit den Tagesstrukturierenden Angeboten wenden wir uns Bürgerinnen und Bürger aus Eickel und Umgebung, die entweder schon im Rentenalter sind oder aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt arbeiten. Ihnen wollen wir einen abwechslungsreichen Tagesablauf ermöglichen“, kündigt Blome an. Für diese Tagesstrukturierenden Angebote sind im Erdgeschoss eine Terrasse, ein Pflegebad, ein Ruhe- und zwei Gruppenräume für Kreativ-, Koch-, Bewegungs- und Entspannungsangeboten geplant, aber auch Aktivitäten auf der Terrasse und im Garten sowie Ausflüge und Spaziergänge in Eickel werden regelmäßig auf dem Programm stehen.
Für die Betreuung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr werden im Haus an der Burgstraße rund 25 Voll- und Teilzeitarbeitsplätze entstehen.
Die Baukosten sind mit rund 2,7 Millionen Euro veranschlagt. Als Förderer konnten bereits der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), das Land Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gewonnen werden.
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