Rauch über dem Kanal / Unfall in der DLRG-Rettungswache / Eine Übung

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Rettungsboot "Unser Fritz 2" ist unterwegs, einen unter Schock Stehenden aus dem Wasser zu bergen. Alle Fotos "schoss" Meike Rudolph.
Herne: DLRG-Rettungswache |

„Wir haben ein lautes Zischen gehört und danach stieg Rauch aus der Garage.“ So beschreiben Augenzeugen das Geschehen an der Rettungswache des DLRG-Bezirks Herne/Wanne-Eickel. Der Feuerwehr, die wenige Minuten später mit 45 Einsatzkräften vor Ort ist, bietet sich ein schlimmes Bild.
Bei Reparatur-Arbeiten in den Bootshallen ist es zu einer gefährlichen Verpuffung gekommen, bei der zwei ehrenamtliche Helfer der DLRG schwere Verbrennungen erleiden. Ein weiterer Helfer, ist unter Schock ins Wasser gesprungen.

Gottseidank ist alles nur eine Übung. –

Aber, wie es im Ernstfall sein sollte, arbeiten die Rettungskräfte von Freiwilliger Feuerwehr und DLRG Hand in Hand. Kräfte des Löschzuges Bickern-Crange stoppen die Rauchentwicklung, retten die Verletzten aus dem Gebäude und bringen sie zur medizinischen Erstversorgung durch Sanitäter der DLRG unter das Vordach der benachbarten Jugendhütte. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass zwei weitere Personen vermisst werden, Auch sie werden schnell gefunden, geborgen und versorgt.
Zur gleichen Zeit kann das von einer Kontrollfahrt zurückgerufene DLRG-Rettungsboot „Unser Fritz 2“ die Person im Wasser bergen, auf einem Spineboard fixieren und an den Bootsanleger bringen.
Nach einer Stunde ist die Übung beendet, und Einsatzleiter Jörg Müller zieht Bilanz: „Alle Einsatzkräfte waren mit der Zusammenarbeit und dem Ablauf sehr zufrieden. Übungsziel erreicht!“ Als „Belohnung“ gab es danach einen geselligen Abend mit den Familienangehörigen der Einsatzkräfte.
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