Archäologische Forschung in Marl

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Genheme Leser im Lokalkompass,

einst war ich wiedereinmal auf dem Wege durch das herrliche Bundesland Nordrhein Westfalen, auf dem Weg nach Marl - Sinsen! Dort wollte ich meinen ehemaligen Kegelbruder Meinolf Fliederstrick besuchen, um mit diesem herrliche Birnen von seinem prämierten Baum "Köstliche aus Charneux" zu ernten. Gerade war ich mit meinem treuen Herzensfreund Volker Racho auf der Höhe von Dülmen angelangt, da sagte Meinolf Fliederstrick
aufgrund einer seltenen Krankheit seiner ach so geliebten Ziege Elisabeth ab. Sie hatte sich beim letzten Ritt durch Nacht und Wind die Hörner und den Bart verkühlt. Mein Herr Racho und ich, waren ein wenig geknickt, denn wir hatten uns aus der reichlichen Ernte ein herrliches Birnenkompott unseres Musenbruders Erwin versprochen. Fragen Sie ihn, gute Leser, bei Gelegenheit einmal unter bekannten Kontaktdaten nach diesem herrlichen Rezept.
Nichtsdestotrotz entschieden wir uns trotzdem an diesem herrlichen Tag einen Ausflug ins malerische Alt - Marl zu unternehmen.
Vor nicht allzulanger Zeit las ich in einer wunderbaren, nicht editierten Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, dass der ehemalige Diakon der Pfarre Sankt Georg, aus Wut über den Ablasshandel zu Marl Gulden verstreut hätte. Er sah sich nicht genügend, streng nach dem Eminenzprinzip, von solchen Geldleistungen berücksichtigt. Mein musisch wenig begabter Fahrer Racho und ich begaben uns also zu dieser herrlichen Kirche, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einen Touch des Historismus hat, um nach Gulden zu suchen.
Schließlich brauchte ich noch ein WeinNachtsgeschenk mit besonders viel Pathos für Erwin, der in den letzten Jahren immer nur Omsker Brände (natürlich in великолепный качество) von mir bekommen hatte.
Wir umkreisten sieben mal die Kirche und zu Beginn des achten Rundganges, nachdem wir eigemtlich aufgeben wollten, erblickte mein Occulus in herabsteigendem Blicke zum Boden, so wie einst Iccarus der der Sonne zu nahe kam, etwas rundes, glänzendes zwischen einem unsäglich weggeworfenem Taschentuch und einer entleerten Flasche eines beim einfachen Volke beliebten Hopfengetränks. Ich hob die Münze auf und inspizierte Sie genau durch meine Lupe, die ich stets mit mir führe. Leider musste ich entdecken, dass es sich bei meinem Fund weder um einen Gulden, einen Baffert oder eine seltene arabische Goldmünze handelte, sondern leidiglich um ein treuloses 5 Markstück.
So ist nunmal das Glück des Archäologen, manchmal hat man es und manchmal, wie eben an diesem Tag in Alt Marl, eben nicht.
In diesem Sinne gehaben Sie sich wohl!
Auf Bald!
Ihr
Edgar Läuschen
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