Frohe Botschaft erklingt aus der Zechenkolonie

Anzeige
Innenansich Stirnseite Friedenskirche
Herne: Friedenskirche |

Gottesdienst und Rückblick auf bewegte 110 Jahre

Seit 110 Jahren gibt es die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wanne-Eickel.
Am 8. Februar feierte die Gemeinde dieses Jubiläum in der Friedenskirche.

Im Bereich des Abendmahltisches der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Wanne-Eickel hängt ein schlichtes Kreuz aus Beton als Symbolik für die Einfachheit des christlichen Glaubens, das allen Prunk vermissen lässt und sich ausschließlich auf das eigentliche Wesen des christlichen Glaubens konzentriert.

Dieses Kreuz ist ein historisches Dokument aus der 110 jährigen Geschichte der Gemeinde. Als die Gemeinde 1965 beschlossen hatte ihren jetziges Gemeindezentrum zu errichten, grub der damalige Pastor der Gemeinde Erhard Rockel mit Kurt Schoof aus der Gemeinde spontan eine Grube in dem Garten des Grundstückes und gossen diese mit Beton aus. Auf diese Weise entstand das eingangs erwähnte schlichte Symbol.

Am 5.2.1905 wurde die Gemeinde als „Baptistengemeinde Eickel“ gegründet. Ihre Ursprünge gehen allerdings schon auf das Jahr 1878 zurück. Viele der späteren Gemeindemitglieder arbeiteten als Bergmänner auf den umliegenden Zechen der Region. So fanden in der Zechenkolonie Königsgrube in der noch selbständigern Gemeinde Röhlinhausen die ersten Zusammenkünfte in einer Privatwohnung statt. Die kleine Gemeinde gehörte als Station zur Gemeinde Bochum. Da immer mehr Menschen die Gemeinde besuchten wurde 1896 durch ein Mitglied der Gemeinde August Ortwig ein Haus mit einem Versammlungshaus gebaut. Dort wurde dann auch 1905 die Selbständigkeit der Gemeinde von Bochum , mit 73 Mitgliedern in die Wege geleitet. 1907 wurde die erste Kapelle gebaut mit 300 Sitzplätzen. Diese wurde 1943 durch Bomben zerstört und in veränderter Form 1952 wieder aufgerichtet. Hier fand die Gemeinde bis 1965 ihr Zuhause. Dann begann der bereits erwähnte Bau des jetzigen Gemeindezentrums. „Suchet der Stadt Bestes“: dieses biblisches Motto bestimmte in den folgenden Jahren die Arbeit der Gemeinde bis heute.

In dem Jubiläums Gottesdienst wurde das Motto durch den Pastor der Gemeinde Heddo Knieper in der Festpredigt neu aufgegriffen. Anschließend feierte die Gemeinde mit Gästen aus den Nachbargemeinden und Freunden bei einem gemeinsamen Buffet und ließen sich die 110 Jahre durch eine illustrierte Rückschau, welche durch Lieder der Zeit untermalt wurden. vor Augen führen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
8.696
Bernfried Obst aus Herne | 10.02.2015 | 18:58  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.