600 Jahre WAT, 10 Jahre Kulturnacht

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Lisa Küke (Kath. FBS), Mustafa Calikoglu (AWO), Bertram Frewer (städt. Kulturbüro) und Sabine Theis (von links nach rechts) präsentieren das Kulturnacht-Plakat des letzten Jahres. Foto: Peter Mohr
Nach dem Motto „Ein Jubiläum kommt selten allein“ oder „man muss die Feste feiern, wie sie fallen“ werden in diesem Jahr organisatorische Kräfte gebündelt.
Die zehnte AWO-Kulturnacht wird am 30. Juni in die großen Feierlichkeiten zum 600-jährigen Geburtstag Wattenscheids integriert.


„Das ist einzigartig, was hier in Wattenscheid seit Jahren auf die Beine gestellt wird. Das gibt es in keinem anderen Stadtbezirk“, erklärt Bertram Frewer vom städtischen Kulturbüro.
Mehr als ein Dutzend Vereine und Verbände sind nun schon zum zehnten Mal aktiv bei der AWO-Kulturnacht dabei.
„Wir wollen ein breites Publikum für die Kultur ansprechen und nicht nur die klassischen Bildungsbürger“, so Lisa Küke von der katholischen Familienbildungsstätte.
Trotzdem wird bei aller Vielfalt auch auf die Qualität der Darbietungen geachtet - zumal in diesem Jahr mit der großen Bühne auf dem Marktplatz eine viel größere Plattform für die Interpreten zur Verfügung steht.
„Wir sind das Bindeglied zwischen den einzelnen Institutionen, die dabei sind“, so Mustafa Calikoglu vom AWO-CentrumCultur.
Auch diverse städtische Einrichtungen werden aktiv das Programm mitgestalten - die Gesamtschule an der Lohacker und das Märkische Gymnasium ebenso wie VHS und Musikschule.
Aber auch etablierte private Initiativen, wie die Kunstwerkstatt am Wattenscheider Hellweg, werden am 30. Juni dabei sein. Das Programm auf der großen Bühne wird um 17.45 Uhr beginnen, aber der Veranstaltungsfreitag wird - mit diversen Aktivitäten zwischen Friedenskirche und altem Markt - schon um 11 Uhr starten.
Und zwei Zielgruppen stehen beim großen Doppeljubiläum besonders im Fokus. „Wir versuchen, mehr Jugendliche anzulocken“, so Sabine Theis von der Werbegemeinschaft.
Mustafa Calikoglu will auch viele Flüchtlinge gewinnen - egal, ob aktiv oder passiv. „Die Kultur mit all ihren Facetten kann für die Integration auch ein ganz wichtiger Faktor sein.“
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