Adventsmarkt ist stark gefährdet

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Gibt es am ersten Adventwochenende eine fünfte Auflage des vorweihnachtlichen Marktes? Foto: Petra Anacker
Gibt es eine fünfte Auflage des Adventsmarktes rund um die Kirchenburg? In Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag sollte der etwas „andere Markt“ am ersten Adventwochenende stattfinden.

Doch der Fortbestand ist stark gefährdet - so stark, dass er am Montag ein zentrales Thema auf der Presbyteriumssitzung der evangelischen Kirche sein wird.
„Allein werden wir es nicht stemmen können. Aber für uns ist der Markt noch nicht abgehakt“, erklärte die Presbyteriumsvorsitzende, Pfarrerin Monika Vogt.
Der Verein „Wattenscheider für Wattenscheid“ und das Kunst4tel hatten sich als Mitveranstalter zurück gezogen. Den „Künstlern“ fehlen die finanziellen Mittel, und beim umtriebigen Verein „Wattenscheider für Wattenscheid“, der mit reichlich Personal in den letzten Jahren das Gros der Organisation gestemmt hatte, macht sich offensichtlich Frust breit.
Jedenfalls klagte deren Vorsitzender Michael Dambrowske über fehlende Unterstützung aus den Reihen der Wattenscheider Bevölkerung beim „Online-Voting“ der Stadtwerke. Dabei werden Projekte, die eine große Resonanz erzielen, großzügig finanziell unterstützt. Das Feedback für den Wattenscheider Adventsmarkt war allerdings erschreckend schwach ausgefallen.
Ob die evangelische Kirche und die Werbegemeinschaft die Herkulesaufgabe alleine stemmen können, steht momentan noch in den Sternen.
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1 Kommentar
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Wotan Ygdrasil Hermann aus Bochum | 17.10.2014 | 11:33  
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