Aufatmen an der Hansastraße

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Franz Großmann freut sich über die positive Entwicklung an der Hansastraße, die Dank des großen Bürgerengagements ins Rollen kam.

Nächtliche Ruhestörungen, verdreckte Straßen und Gestank gehören an der Hansastraße der Vergangenheit an. Auf dem Gelände des ehemaligen Feuerwerksbetriebs Keller wurden illegal Holzhackschnitzel gelagert. Diese sind nun größtenteils verschwunden.

Die Anwohner der Hansastraße beschwerten sich in den vergangenen Wochen über das Geschehen rund um die Holzhackschnitzel. Nachdem Mitte März ein Anlieferungsstopp durch die Stadt Bochum verhängt wurde, sind nun die bis zu zehn Meter hohen Hackgutberge abgetragen worden.
"Wir haben einen Anlieferungsstopp verhängt, da der neue Eigentümer keine Nutzungsgenehmigung hat. Die oberirdische Lagerung wurde jetzt weitestgehend beseitigt. Der neue Eigentümer hat ein Einsehen und wird einen Bauantrag stellen. Diesen erwarten wir bis Ende Juni", so Franz Großmann vom Bauordnungsamt.
Aktuell werden die Holzhackschnitzel nur noch abgedeckelt im unteren Bereich des Geländes gelagert. Für den Bauantrag muss der neue Eigentümer mehrere Vereinbarungen vorlegen. "Es muss ein Gutachten zum Brand- und Schallschutz sowie ein Immissionsgutachten vorgelegt werden. Mit Letzterem soll die mögliche Schimmelbelastung durch die Lagerung des Hackguts überprüft werden", so Großmann.
Klar ist, dass eine Lagerung, wie sie bisher illegal durchgeführt wurde, nicht mehr vorkommen wird. "Die Holzhackschnitzel dürfen auch nach einer eventuellen Genehmigung nicht mehr auf den vorhandenen Freiflächen in so einem enormen Umfang gelagert werden. Dank der Bürger befinden wir uns nun auf Wege des Resets. Eine Entscheidung unsererseits ist im September 2016 zu erwarten", schließt Großmann ab.
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