Blitz-Marathon in BO: Über 8000 kontrolliert - 120 fuhren zu schnell

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Vier Messeinsätze hatten Marcus Berg (l.) und sein Team am Donnerstag während des 24-Stündigen-Blitz-Marathons. Bei ihrem zweiten stand deren Messgerät zwischen 9.20 Uhr und 10 Uhr an der Westenfelder Straße kurz vor der Kreuzung Lohackerstraße. „Die Autofahrer fahren vorsichtig, die Geschwindigkeit ist angepasst“, berichtete Marcus Berg. „Wo 50 km/h gelten, halten wir ab einer Geschwindigkeit von 61 an“.
Über 8000 Fahrzeuge hat die Polizei auf Bochumer Gebiet während des 24-stündigen Blitzmarathons von Donnerstag, 6 Uhr bis Freitag, 6 Uhr, kontrolliert und dabei insgesamt 120 Verstöße festgestellt. „Die Quote lag bei 1,5 Prozent der Fahrzeuge “, resümiert Rolf Greulich, Leiter des Verkehrsdienstes bei der Polizei Bochum.

Dieser Anteil an Geschwindigkeitsverstößen war damit noch einmal niedriger als bei den bisherigen Blitz-Marathons, wo rund drei Prozent der mit Lasar-, Radar- oder Lichtschrankentechnik gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. Die Überschreitungsquote bei den Routinekontrollen im Laufe der jeweiligen Wochen liegt zum Vergleich bei etwa acht Prozent der Fahrzeuge. „Wir haben in Bochum im Vergleich zum Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen sehr niedrige Quoten , dieses liegt auch an unserer intensiven Präventivarbeit in den Kindergärten oder Schulen, aber auch im Netzwerk Verkehrssicherheit“, betont Rolf Greulich, der auch als 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Bochum aktiv ist.

Diese erinnert daran, dass 37 Prozent aller Verkehrstoten in 2012 Opfer zu hoher Geschwindigkeit waren.
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