Bufdis und Minijobber sollen Personalbedarf in den sozialen Diensten des Roten Kreuzes zusätzlich sichern

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Mobile soziale Dienste sorgen dafür, dass ältere Menschen länger in den eigenen 4 Wänden verbleiben können.
 
Essen auf Rädern, gesunder Menüservice beim Roten Kreuz
Bochum: DRK-Kreisverband Wattenscheid e.V. |

Seit mehr als fünf Jahren gibt es den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) nun. Er wurde damals als Reaktion auf das Aussetzen der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes geschaffen. Aktuell ist der Dienst auch beim Roten Kreuz so etabliert wie es der Zivildienst früher war. Doch der verlässliche Nachschub, den es bei den „Zivis“ gab, ist bei Bufdis nicht immer gegeben und kann bei Aufgabenerweiterungen, -verschiebungen oder auch eingeschränkten Stellenkontingenten zu mancher Zeit des Jahres durchaus für personelle Probleme sorgen.

Mittlerweile steht dem guten Gedanken an der Sache nämlich auch die andere Seite der Medaille gegenüber: Zu wenig freie „Bufdi“-Stellen, bürokratische Hürden und oder auch der höhere Verwaltungsaufwand für die Dienststelle, wenn plötzlich doch ein Studien- oder Ausbildungsplatz zur Verfügung steht und die „Bufdis“ ihren Dienst kündigen. Nach seiner Einführung ist der Bundesfreiwilligendienst heute nämlich immer noch für viele vor allem eins: eine Orientierung auf dem Weg zum Karrierestart.

Diese Chance bietet der Wattenscheider DRK-Kreisverband aktuell insgesamt 16 „Bufdis“. Die jungen Frauen und Männer werden in den klassischen sozialen Aufgabenfeldern wie dem Behindertenfahrdienst, den mobilen sozialen Diensten und im Mahlzeitendienst eingesetzt. „Die Zeit zwischen Schulende und Ausbildung bzw. Studium kann individuell geschlossen werden. Daneben können die Freiwilligen zahlreiche Erfahrungen im sozialen Bereich machen, die oftmals fürs Leben prägen“, so DRK-Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth. „Viele haben anschließend genauere Vorstellungen über ihr zukünftiges Berufsleben und einige haben sich danach schon für einen sozialen Beruf entschieden.“

Noch einige freie Stellen im Bundesfreiwilligendienst – auch Aushilfsstellen auf Minijob-Basis sollen zur personellen Entlastung beitragen!

Trotz der vorhandenen Interessenslage am Bundesfreiwilligendienst kann der Wohlfahrtsverband aktuell nicht alle Aufgaben ausschließlich mit „Bufdis“ besetzen. „Insbesondere durch unseren aufstrebenden Fahrdienst mussten wir in den letzten Monaten Stellenbesetzungen umplanen und haben nun vor allem in den sozialen Diensten einen erhöhten Personalbedarf. „Um hier die Dienste sicherzustellen, bieten wir noch einige zusätzliche Stellen im Bundesfreiwilligendienst an, wollen aber auch Aushilfen auf 450 € - Basis einstellen, um der Nachfrage durch Kunden gerecht zu werden“, erklärt Markus Eisenhuth.

Viele ältere Menschen sind hilfs- und pflegebedürftig und auf Unterstützung und Betreuung angewiesen. Doch nicht alle möchten ihr Leben im Heim verbringen, sondern in den eigenen vier Wänden möglichst lange bleiben. Die DRK-Mitarbeiter übernehmen hier Betreuungsaufgaben, begleiten beim Arztbesuch oder erledigen den Hausputz und Einkäufe. Ergänzt werden diese Angebote vom Fahrdienst und dem Menüservice. Hier gilt es nun beim Roten Kreuz den Personalstand aufzustocken.

Information und Bewerbungen

Wer Interesse an einer Tätigkeit im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes oder auf Minijob-Basis hat, kann bei Markus Eisenhuth unter 02327-87018 nähere Informationen erhalten bzw. Bewerbungsunterlagen einreichen.
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