Ehrenamt in WAT: Blauröcke und Rotkreuzler Hand in Hand!

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Gingen den Ausbildungsabend gemeinsam an: Freiwillige Feuerwehr Höntrop und Wattenscheider DRK
 
Dirk Rupprecht bei der Kettensägenübung

Die freiwillige Feuerwehr Höntrop und das Rote Kreuz aus Wattenscheid wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und hierzu insbesondere die Ausbildungen in beiden Häusern bei einzelnen Veranstaltungen zusammenlegen.



„Unsere Feuerwehrmänner und -frauen kommen immer mehr auch mit medizinischen Einsatzlagen in Berührung. Von daher sind gemeinsame Weiterbildungen, aber vielleicht auch gemeinsame Übungen besonders wertvoll“, so Brandmeister Niko Halwer von der Höntroper Feuerwehr. „Wir beginnen nun mit einem ersten Ausbildungsabend bei uns.“ Regelmäßig sollen nämlich auch ehrenamtliche Rotkreuzler Grundlagen in Feuerschutz und Hilfeleistung in Wattenscheid bei den Blauröcken erlernen.

Start bei der Freiwilligen Feuerwehr in Höntrop


Und dieser Beginn hatte es in sich. Die Höntroper Feuerwehrleute hatten eine Stationsausbildung vorbereitet und hierzu Übungsgruppen, jeweils gemischt besetzt aus Rotkreuzlern und Feuerwehrleuten, gebildet, die sich an vier Stationen beweisen mussten. „Der Umgang mit Motorkettensägen wurde erläuert und geübt, die DRKler durften den Einsatz am Feuerwehrschlauch zum Löschen üben und halfen bei der Entrauchung eines Raumes mittels Ventilatorentechnik“, erklärt Kreisrotkreuzleiter Dennis Schürmann und schmunzelt darüber, „dass wir die komplette Schutzausrüstung der Kollegen der Feuerwehr anlegen durften. Hier hat man schon deutlich mehr zu tragen, als in einem DRK-Einsatz.“ In vielen Übungseinheiten konnten von den Rotkreuzlern hier ungewohnte Tätigkeiten mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehrleute aus Höntrop geübt werden und hierbei der Eindruck zu den Tätigkeiten der Kollegen im Einsatzfall gewonnen werden.

„Dies war für uns ein toller Ausbildungsabend, bei denen man auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz mal auf ganz neue Weise erproben konnte“, freut sich auch Rotkreuzleiterin Carina Kruppa-Schürmann. „Dies wird uns bei zukünftigen gemeinsamen Einsätzen helfen und deshalb wollen wir eine Ausbildungskooperation mit den Höntroper Feuerwehrleuten auch weiter voranbringen und vertiefen.“

Im nächsten Frühjahr sollen dann die Feuerwehrleute zu einem Ausbildungsabend im DRK-Zentrum an der Sommerdellenstraße zu Gast sein, wenn es dann sicher eher um sanitätsdienstliche Übungen gehen wird. „Hier werden wir dann versuchen unsere Fachdisziplin den Blauröcken näher zu bringen“, sieht Rotkreuzleiterin und Ärztin Carina Kruppa-Schürmann bereits in die nähere Zukunft.

Nach dem gelungenen Auftakt einer gemeinsamen Ausbildungsveranstaltung wurde den Rotkreuzlern aus der Feuerwehrküche noch ein leckerer Snack serviert und alle Beteiligten saßen noch für einige Zeit gemütlich im Feuerwehrhaus beisammen und ließen die Übungen nochmals Revue passieren.

Kooperation als Werbung für das vielfältige Ehrenamt


„Wir sind mit dieser ersten gemeinschaftlichen Ausbildung mehr als zufrieden und wollen dies in jedem Fall ausweiten. Solche Veranstaltungen machen das Ehrenamt erst interessant, egal ob beim Roten Kreuz oder der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop“, resümieren Kreisrotkreuzleiter Dennis Schürmann und Brandmeister Niko Halwer unisono.

Wer Lust hat, auch einmal solche Ausbildungsveranstaltungen mitzuerleben, kann dies alle 14 Tage freitags (ab 18:30 Uhr) im DRK-Zentrum an der Sommerdellenstraße 26 tun. Weitere Informationen gibt es in der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53 oder unter 0 23 27 – 8 70 17. Die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr treffen sich ebenfalls freitags im neuen Feuerwehrgerätehaus an der Höntroper Straße 97 (ab 18 Uhr).
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1 Kommentar
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 08.12.2014 | 15:56  
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