„Ey du...

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...Heini“, das war mein Ausruf als mir ein Autofahrer die Vorfahrt nahm. Nach dem Schreck folgte ein Lachanfall meiner Tochter, der mich zunächst etwas irritierte. „Mama, was ist denn ein Heini?“, Fragte sie und prustete direkt wieder los. Da musste ich auch lachen, denn was mein Vater, und sicherlich viele andere, früher oft ausriefen gehört heute schon nicht mehr zum aktuellen Sprachgebrauch. Auch der viel gebrauchte „Heiopei“ wurde eingemottet.
Seltsam: Da bin ich noch keine 30 und muss mir doch eingestehen, dass die neue Generation ganz anders tickt: Spielte ich früher noch mit der Wählscheibe des Telefons meiner Oma, so bedient meine Tochter heute ganz selbstverständlich das Touch-Display meines Smartphones. Ja, der Fortschritt ist unaufhaltsam, doch das Medium Zeitung ist bis jetzt geblieben, zum Glück. So können sie, liebe Leser, ja einmal mit einem Kind zusammen diese Zeilen lesen. Vielleicht fällt Ihnen ja auch ein Wort ein, das testenswert ist. Mit diesem Ansinnen mache ich mich heute auf den Heimweg und begegne hoffentlich nicht all zu vielen „Heinis“.
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