Freilichtbühne Wattenscheid: Sankt Martin hoch zu Ross

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Auch in diesem Jahr wird Sankt Martin hoch zu Ross den Laternenumzug durch Wattenscheid anführen. (Foto: Anacker)

„Der heilige Martin erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig es ist, mit den Armen und Bedürftigen zu teilen.“ So steht es auf dem gelben Plakat, das an vielen Geschäften, Schulen und Kindergärten in der Stadt aushängt und somit die Wattenscheider wieder – und das bereits seit 1948 – zu dem stadtbekannten Martinsumzug einlädt.

Am Sonntag, 13. November, werden die traditionellen Martinsfeierlichkeiten wie Martinsspiel, Martinsfeuer, Martinslieder sowie Martinsumzug vom Gemeinderat St. Gertrud, den Messdienern der Gemeinde und Privatleuten durchgeführt. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Gelände der Freilichtbühne, Einlass ist bereits um 16.15 Uhr.
Im Anschluss an die Feierlichkeiten wird St. Martin hoch zu Ross, ausgehend vom Eingang der Freilichtbühne, durch die Innenstadt zur Propsteikirche ziehen. Während des Zuges werden Martinslieder gesungen und die Kinder können ihre Laternen im Sinne des Martinfestes leuchten lassen. Auf der Kirchenburg werden dann Früchtepunsch und Glühwein angeboten. Hier haben die Kinder zudem die Möglichkeit, mit St Martin ins Gespräch zu kommen.
Ein Großteil der Einnahmen kommt in diesem Jahr für Hilfe vor Ort in Wattenscheid, sowie für die Missionarinnen der Nächstenliebe der heiligen Mutter Teresa zugute. Unterstützt werden die Martinsfeierlichkeiten von der freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, der Blaskapelle Günnigfeld, der Stadt Bochum sowie vom Deutschen Roten Kreuz.
Bernd Albers, Gemeinderatsvorsitzender von St. Gertrud, hofft, dass auch in diesem Jahr das Wetter mitspielt.
Neben einem Liederzettel mit bekannten und neuen Liedern wird aus Anlass des 1.700. Geburtstages von Martin eine farbige Broschüre angeboten, in welcher Friedhelm Nunier die 68-jährige Geschichte des Wattenscheider Martinsumzugs mit vielen Bildern und Texten dokumentiert hat.
Propst Plantzen weist in seinem Grußwort darauf hin, dass in der über 50-seitigen Broschüre, die an der Kasse der Freilichtbühne angeboten wird, „die seit 1948 initiierte Tradition der katholischen Jugend von St. Gertrud, des großen Wattenscheider St. Martinzuges im Ruhrgebiet, immer wieder die Ikone der Nächstenliebe vor Augen stellt. Der St. Martinszug von Wattenscheid wollte von Anfang an, dass man sich nicht nur an den Heiligen erinnert, sondern zeigen, wie wichtig es ist, barmherzig zu sein und mit den Armen und Bedürftigen zu teilen.“
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