Sie geben den Lebenssaft - DRK ehrt Blutspender

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Thorsten Junker (r.) Präsident des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid konnte am Mittwoch im neuen Saal-Anbau an der Voedestraße zahlreichen treuen Blutspendern für ihr Engagement danken. (Foto: Petra Anacker)

Sie sind immer wieder freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl aktiv: 19 langjährig eifrige Blutspender erhielten jetzt die verdiente Würdigung für ihr Engagement.

DRK-Präsident Thorsten Junker überreichte den Erschienenen Urkunden und Nadeln als Dankeschön des DRK-Blutspendedienstes West und übergab gleichzeitig ein Präsent des heimischen Wohlfahrtsverbandes.

Karl Reim mit 175 Blutspenden

Mit jetzt 175 Blutspenden ragt Karl Reim aus der Riege der Vielfachspender heraus. Seit 50 Jahren lässt der in Oberdahlhausen wohnende ehemalige Kruppianer nun regelmäßig abzapfen. Der Wattenscheider Klaus Ragert spendet seit 1974 hat inzwischen 150 Mal den roten Lebenssaft abgegeben.
Bei aller Freude über soviel Ausdauer blickt Thorsten Junker nachdenklich auf die Spenderzahlen der letzten Jahre zurück. Wattenscheid liegt hier mit im Negativ-Trend der anderen Stadt-Kreisverbänden und verzeichnet bereits ab 2003 Rückgänge. Eine positive Ausnahme bildete dabei das Jahr 2010.
„In ländlichen Gebieten ist die Spendenquote um ein vielfaches höher als im Ruhrgebiet“, weiß Gaby Struck, Referentin des DRK-Blutspendedienstes in Hagen.
Der Blutbedarf allein in Bochum ist drei Mal höher als die dort gespendeten Konserven. Die Altersstruktur macht deutlich, dass 48 Prozent der Blutspender zwischen 50 und 72 Jahren alt sind. Eine Altersgrenze für Stammspender gäbe es jedoch nicht mehr, spenden kann man solange man gesund ist und der Arzt am Spendeort dies befürwortet.
Aus Erfahrung weiß Thorsten Junker, dass gerade die Jubilare viele Erstspender werben und sie durch ihr Engagement sicherlich die besten Multiplikatoren sind. Das DRK will zudem 2016 intensiven Kontakt zu den Schulen und Vereinen suchen, um dort neue Spender zu gewinnen. Immerhin zeigt die Erfahrung, dass man für einen ausscheidenden Stammspender drei Erstspender braucht. Doch auch die Spendermotivation ist wichtig, denn jeder registrierte Blutspender wird pro Jahr durchschnittlich nur 2,2 Mal zur Ader gelassen.
Auch die neuen Blutspendeorte am Höntroper Feuerwehrhaus und bei der heimischen Grill-Akademie werden 2016 wieder bezogen, beide waren 2015 ein großer Erfolg.

Vielspender

 175. Blutspende im DRK Kreisverband WAT
Karl Reim
 150. Blutspende
Klaus Ragert
 125. Blutspende
Hans Joachim Bilitzki, Adalbert Sebö, Harald Wapelhorst
 100. Blutspende
Rudolf Prenzel, Robert Happe, Lothar Steppat, Hans-Dieter Dams
 75. Blutspende
Marion Monka, Lothar Ständecke, Christian Dietrich, Klaus Lück, Doris Ortmann, Wolfgang HüschUlrich Linnhoff, Udo Riebe, Claus Buss
 50. Blutspende
Rüdiger Stirnberg, Heide Selter, Ingrid Gesche, Hans-Peter Becker und Ehefrau, Arnold Przybyla
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