Tom Jahnke ein Mann für alle (Betreuungs-)Fälle!

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  Bochum: DRK-Kreisverband Wattenscheid e.V. |

Sachlich betrachtet ist das Deutsche Rote Kreuz einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. So nüchtern muss man Tom Jahnke aber erst gar nicht kommen. „Mir ist das Rote Kreuz in Wattenscheid eine Heimat, die Aktiven teilweise Freunde geworden“, sagt der Rettungssanitäter. „DRKler ist man auch nicht allein. Unsere Stärke wächst aus der Gemeinschaft“, hat Tom Jahnke nach einen ehrenamtlichen Jahren beim Roten Kreuz bereits verinnerlicht. Das DRK gibt es in Wattenscheid schon seit 1902. Aus den Erste-Hilfe-Kursen des Anfangs und ersten Sanitäts- und Katastrophenschutzeinsätzen ist eine breite Palette von Aufgaben geworden.



Damals hat noch niemand an Tom Jahnke gedacht – genauso wenig wie Tom Jahnke nach dem Ende seiner Schullaufbahn an den DRK-Kreisverband in Wattenscheid gedacht hat. Denn zunächst hat der Wattenscheider eine Ausbildung zum Tischler angetreten. Doch dann forderte Vater Staat sein Recht. Wehrdienst kam für Tom Jahnke nicht in Frage, der Ersatzdienst führte ihn zum Wattenscheider Roten Kreuz, wo er im Katastrophenschutz als Sanitäter und später mit einer Ausbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder seinen freiwilligen Dienst absolvierte. „Ich bin dann nach Ende des Wehrdienstes dabei geblieben“, sagt er – bereut hat er diese Entscheidung nie.

Betreuungsdienst als Aufgabenschwerpunkt


Inzwischen ist der 21-Jährige festes Mitglied des Betreuungsdienstes beim DRK – und zugleich auch Truppführer und seid vergangenen Freitag auch lizensierter Ausbilder für diesen Bereich. Ein Job, der ihm gut gefällt, wegen „der Faszination, nicht immer nach Schema F vorgehen zu können.“ Jeder Einsatz sei anders und man müsse die Situationen erst einmal auf sich zukommen lassen. Dabei gibt es grundsätzlich gar nicht so viele Unterschiede, wenn Tom Jahnke und sein Team gerufen werden. „Es macht keinen Unterschied, ob man Unterkünfte für Flüchtlinge oder für Menschen bei einer Bombenevakuierung organisieren muss – außer vielleicht bei den Speisen.“

Denn auch die Essensausgabe gehört, neben dem Aufstellen von Betten und dem Einrichten von Sanitäts- und Sanitärbereichen, zu den Aufgaben des Betreuungsdienstes. Was nach einfacher Arbeit klingt, erfordert viel Organisation. „Man gibt ja keine 500 Essen über den Tag verteilt heraus, sondern alle zum Mittagessen.“ Geschirr, Besteck, Becher, Getränke, Hygieneartikel und nicht zuletzt das Essen selbst – alles muss in ausreichenden Mengen zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar sein.

Suche nach Mitstreitern im Katastrophenschutz

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Dies alles vermittelt der junge DRKler nun den Kollegen aus der Einsatzeinheit beim DRK. „Doch trotz der verantwortungsvollen Aufgabe von Tom gibt es leider immer weniger Menschen, die sich dafür ehrenamtlich engagieren wollen. Jede Betreuungseinheit mit einer Stärke von 15 Einsatzkräften muss eigentlich doppelt besetzt sein“, erklärt Kreisrotkreuzleiter Dennis Schürmann. „Leider haben wir die aktuell sicher nicht vollständig zusammen und könnten Unterstützung gebrauchen.“

Fachausbilder Betreuungsdienst


„Helfen im Betreuungseinsatz will gelernt sein“, erklärt der junge Fachausbilder. „Daher ist es gerade für unsere jungen Helfer wichtig, dass das notwendige Wissen nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch und lebensnah vermittelt wird“. Mehrere Stunden dauert eine intensive Ausbildungseinheit. „Sie ist so gestaltet, das Lernen auch Spaß macht“. In lockerer Atmosphäre vermittelt Jahnke Wissen um die Struktur eines Betreuungseinsatzes, Materialien und Vorgaben im Einsatzfall sowie über körperliche und seelische Belastungen für die Einsatzkräfte…. Und dies so gut, dass der DRK-Landesverband Westfalen – Lippe ihm den Einsatz als Fachdienstausbilder Betreuungsdienst nun mit der Übergabe des entsprechenden Lehrscheins bestätigte. Die nächsten Ausbildungen für die Kollegen in Bochum und im Ennepe-Ruhr-Kreis sind nun bereits in Planung.

Wer Lust hat, mit Tom Jahnke und den Kollegen der Einsatzeinheit einmal in einen Betreuungseinsatz zu gehen, kann sich hierzu kostenlos beim DRK ausbilden lassen und kann Teil einer tollen Gemeinschaft werden. Weitere Infos unter 0 23 27 / 8 70 17.
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