Erinnerung an ELA

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Einundzwanzig Wochen ist es nunmehr her, dass uns der Pfingstorkan Ela heimgesucht hat. Wer jedoch den Fußweg um den Teich am Jasminweg nutzt - und das sind mittlerweile immer weniger Menschen -, der hat den Eindruck als habe der Sturm erst vor Kurzem gewütet.
Auf einer Strecke von rd. 200 Metern überall immer noch abgebrochene Äste, die lose an den Bäumen hängen, abgebrochene armdicke Äste, die nur noch auf anderen Ästen lagern, Äste, die abgebrochen sind und nun mit der Bruchstelle im Boden nach oben ragen oder Äste, die einfach nur über den Weg ragen und das Gehen erschweren.
Vor mehr als zwei Monaten hat eine Kolonne städtischer Mitarbeiter auf der Wegpflasterung und an zerstörten Bäumen Farbmarkierungen angebracht, um aufzuzeigen, welche Bäume entfernt werden müssen. Die Witterung hat diese Markierungen mittlerweile entfernt, ohne dass jemand weiter tätig geworden ist. Eine in unmittelbarer Nähe tätige Einsatzkolonne hat - auf das weitere Vorgehen angesprochen - erklärt, dass ihr Equipment für diese Tätigkeit nicht ausreiche und verschwand.
Dass das sogegnannte "Regenrückhaltebecken" mittlerweile eher wieder einer Kloake gleicht und wegen seiner nur noch geringen Wassertiefe entsprechend stinkt, damit haben sich die Anwohner bereits arrangiert. Man geht im schlimmsten Falle mit zugehaltener Nase an diesem Gewässer vorbei oder nutzt den Fußweg erst gar nicht mehr. Zumal er an vielen Stellen durch Überwucherungen und Wildbewuchs mittlerweile auf weniger als die Hälfte seiner ursprünglichen Breite geschrumpft ist.
Na ja, dieser Bereich gehört eben nicht zu den Grummer Teichen. Leider ist aber auch aus dem Wattenscheider Rathaus keine Reaktion erkennbar.
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Dieter Oelmann aus Wattenscheid | 04.11.2014 | 09:59  
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