Alle Jahre wieder ....

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Das Nord-Ost-Ende des Teiches
Bochum: wattenscheid | bereitet die Verwaltung den Anwohnern in Höntrop zur Advents- und Weihnachtszeit ein besonderes Geschenk!

Es ist bekannt bei der Verwaltung, die Anwohner des Jasminwegs befürchten es alljährlich - das Regenrückhaltebecken wird zur stinkenden Kloake. Die direkten Anwohner im Bereich des Fußwegs am Wendehammer sind besonders betroffen. Das Lüften der Wohnung führt zum Eindringen des Gestanks, der durch die Verrottung von achtlos hinterlassenen Abfällen und organischen Bestandteilen entsteht. Die Beschwerden hierüber häufen sich, die Anzahl der Ratten steigt explosionsartig - sie sind die einzigen Lebewesen, die sich in diesem Umfeld wohlfühlen. Vielleicht fragen die Mitarbeiter des Technischen Betriebs einmal bei den Kollegen des Gesundheitsamtes nach, was die ihnen zur Rattenplage im munmittelbaren Umfeld des Teiches sagen können. Alle anderen Lebewesen am und im Teich haben sich zwischenzeitlich an das südliche Gewässerende zurückgezogen, da hier noch einigermßen tiergerechte Zustände herrschen.
Dabei wäre alles so einfach. Mindestens einmal in der Woche taucht ein Fahrzeug des og. Betriebs in der Sackgasse auf, fährt ohne Stopp zum Wendehammer und verlässt die Straße - nicht immer -, manchmal hält das Fahrzeug auch am Straßenrand und die Mitarbeiter machen Pause - im Fahrzeug. Leider ist noch niemand dabei beobachtet worden, dass er sich am oder um den Teich herum um Abfälle gekümmert bzw. diese beseitigt hat. Einmal in der Woche das Gröbste beseitigen könnte helfen.
Es ist allgemein bekannt, dass das Becken zur Zeit der Entehung vor über 40 Jahren einmal eine durchschnittliche Tiefe von 1,80 m besaß. Heute liegt die Tiefe bei allerhöchstens 0,30 m. Bedingt ist dies sicherlich durch den extremen Blattfall der bis zu 12 Meter hohen Laubbäume, aber auch durch ständige Sedimentablagerungen aus dem einlaufenden Oberflächenwasser. All das ist der Verwaltung seit mehr als fünf Jahren durch ständige Bürgerklagen bekannt. Durchgreifende Maßnahmen wurden noch nicht ergriffen.
Wenn im Sommer aber wieder die Fische wegen der Fäulnisgase und dem fehlenden Sauerstoff "kieloben" treiben, kommt plötzlich Bewegung in den Verwaltungsapparat. Dann werden große Aggregate installiert, die dafür Sorge tragen sollen, dass das Wasser durch Umwälzen für kurze Zeit wieder Sauerstoff aufnimmt. Dass der Betrieb der Aggregate durch ganztägig andauernde laute Motorengeräusche die Bürger nervt, nehmen diese jedoch aus Liebe zur Natur aber hin. Wir haben es aber auch schon erlebt, dass die Verwaltung sich auch in diesen kritischen Situationen eines "gekippten" Gewässers nicht bewegt, dann geschieht es sogar, dass Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr aus freien Stücken und persönlichem Engagement Maßnahmen ergreifen, um der Natur zu helfen.
Vielleicht erreicht dieser Bericht den einen oderen anderen Bezirkspolitiker, der sich dann veranlasst sieht, dieses wiederkehrende Übel an der Wurzel zu packen und für die Zukunft zu beseitigen. Viele Höntroper würden ihm danken.
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