"Auch Jugendrotkreuzler bei U 18 Wahl - erstmals DRK als Wahllokal beteiligt"

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Heinrich Kister, Svenja Rupprecht und Mario Czerwinski vor ihrer geheimen Stimmabgabe.
Bochum: DRK-Saal |

Erstmals hat sich 2013 auch das Jugendrotkreuz (JRK) an der U18-Wahl beteiligt und eine Wahlkabine im Gebäude an der Voedestr. 53 aufgebaut. Im Auftrag des Kinder- und Jugendringes der Stadt Bochum hatten die Jugendlichen am Freitag die Möglichkeit zur Wahl zu gehen, um ihre Stimme abzugeben. Dies soll ein Signal und ein Stimmungsbild an die Politik sein.



Insbesondere die eigenen JRK´ler erschienen und nahmen den langen Wahlzettel entgegen. Sie machten ihre 2 Kreuze und warfen den Stimmzettel in die große Wahlurne. Immerhin hat das JRK im Rahmen der politischen Bildung das Thema auch in den letzten Gruppenstunden angesprochen und Demokratie erläutert.

Svenja Rupprecht (15) berichtet, dass das Thema schulisch aufbereitet worden ist und ihre Entscheidung dadurch klar sei. Und auch der 16-jährige Mario Czerwinski berichtete vom Wahlomaten, den er zur Hilfe genommen hat, um an sein Ziel der richtigen Partei zu gelangen.

Heinrich Kister (16) kann nicht nachvollziehen, dass viele Wahlberechtigte nicht wählen gehen und hält auch die U18-Wahl für ein gutes Signal. "Mich interessieren insbesondere Bildungs- und Gesundheitspolitik doch auch sichere Arbeitsplätze sind wichtig, wählen das ist halt Demokratie." Der politisch interessirte Schüler der Pestalozzi-Realschule wußte zudem genau, wie er seinen Wahlzettel auszufüllen hat und was Erst- und Zweitstimme bedeuten.

Alle gaben ihre Stimme beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ab, die es schließlich an den Kinder- und Jugendring meldeten.

DRK-Vorsitzender Thorsten Junker: "Eine gute Sache, die wir auch weiter fördern wollen. Wir haben das Anliegen gern unterstützt. Mich irritiert allerdings, dass sich nicht alle Schulen an der Aktion beteiligt haben, das müßte eigentlich selbstverständlich sein. Das ist doch Politik-Unterricht live."

Das JRK ist der Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. In Wattenscheid zählt er inzwischen 100 Mitglieder im Alter zwischen 8 und 27 Jahren. Die politische Bildung von Jugendlichen ist eins von vielen Themen, denen sich der Verband annimmt.
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