Der 9. November - ein besonderes Datum

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An die Zerstörungen jüdischer Synagogen und Geschäfte erinnern am Sonntag Gedenkveranstaltungen im Rathaus WAT und an den Stelen auf dem Nivelles-Platz. (Foto: Peter Mohr)

An den Mauerfall am 9. November 1989 wird in dieser Woche auf allen Kanälen erinnert. Wichtig gegen das Vergessen ist zudem die Erinnerung an den 9. November 1938, als Synagogen brannten und Wohnungen und Geschäfte verwüstet wurden und seit diesem Zeitpunkt unsagbar viele Menschen jüdischen Glaubens getötet wurden.

Einenkel spricht bei der Antifa


An dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erinnern zwei Gedenkveranstaltungen. Die Antifa lädt am Sonntag (9.) um 12 Uhr zum Saarlandbrunnen. Von dort geht es um 12.15 Uhr zu den Stelen auf dem Nivelles-Platz, dem ehemaligen Standort der Synagoge. Mit Beteiligung der Deutschen Friedensgesellschaft, des Heimat- und Bürgervereins und der jüdischen Gemeinde wird in Wort und Totengebet speziell der 87 Opfer in Wattenscheid gedacht. Eine Gedenkrede hält auch Rainer Einenkel, Betriebsrats­chef von Opel in Bochum.

Bezirksbürgermeister lädt in den Sitzungssaal


Die Bezirksvertretung Wattenscheid lädt am Sonntag (9.) um 16.30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in den großen Sitzungssaal des Rathauses. Der Bezirksbürgermeister, Vertreter der Kirchen, des Arbeitskreises Solidarität und der jdischen Gemeinde werden Ansprachen halten, SchülerInnen des Märkischen Gymnasiums begleiten musikalisch.

Schweigemärsche zu Stelen am Nivelles-Platz


Gegen 18.15 Uhr geht es im Schweigemarsch ebenfalls zu den Stelen.
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