Abrissarbeiten, Stadtteilentwicklung und neue Kitas in WAT

Gemeinsam haben Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (links) und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Entwicklung in Wattenscheid unter die Lupe genommen. | Foto: Petra Anacker
  • Gemeinsam haben Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (links) und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Entwicklung in Wattenscheid unter die Lupe genommen.
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Anfang dieser Woche war der Verwaltungsvorstand rund um Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Manfred Molszich in Wattenscheid vor Ort, um sich ein Bild von den Entwicklungen im Stadtteil zu machen.

"Wir haben uns vor etwas mehr als einem Jahr zum ersten Mal hier in Wattenscheid getroffen und sind entschlossen, diese Reihe auch fortzuführen, weil der Verwaltungsvorstand die Idee, bestimmte Themen auch fachübergreifend vor Ort anzuschauen, als sehr fruchtbar wahrnimmt", so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch während des Besuchs in der Wattenscheider City.
Auf dem Plan stand zunächst das Grundstück Marienstraße/ Hüllerstraße, hier geht der Verwaltungsvorstand davon aus, dass die Nutzung der fast fertiggestellten öffentlich geförderten Immobilie mit 14 Wohneinheiten in diesem Jahr beginnen kann.
Auch der Abriss des ehemaligen Gesundheitszentrums an der Swidbertstraße geht voran und es wird Platz geschaffen. Die weitere Nutzung bleibt zunächst offen.
"Ein weiteres Bauprojekt befindet sich an der Voedestraße auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule Mitte neben dem Rathaus, das wir uns bereits beim letzten Mal angeschaut haben. Wir gehen davon aus, dass das Bestgebotsverfahren, welches wir jetzt starten, noch in diesem Jahr zu einem Ergebnis führen soll. So dass man weiß, wer eine Idee hat, dort zu bauen", erläutert Eiskirch den Fortschritt im Stadtgebiet.

"Klaffende Wunde" mit neuer Idee schließen

Weitere geplante Abrisse auf Wattenscheider Stadtgebiet hat Bezirksbürgermeister Manfred Molszich fest im Blick: "Die Schulen, die jetzt nicht mehr gebraucht werden, im Einzelnen an der Elisabethstraße, Roonstraße, Sommerdelle, Bertramstraße und Ruhrstraße müssen innerhalb der nächsten Zeit abgerissen werden, um die städtebauliche Entwicklung nicht zu behindern. Was wir aktuell brauchen, sind Kitas, gerade für den Innenstadtbereich."

Acht neue Kitas bis 2020

Insgesamt sind für Wattenscheid bis 2020 acht Kita-Neubauten geplant, wobei einige als Ersatz für bestehende Einrichtungen gedacht sind. Zum jetzigen Kita-Jahr 2017/18 sollen zwei Kitas gebaut und eröffnet werden, an der Harkortstraße und eine weitere im Bereich Obertor. Für 2018 wird eine Einrichtung am Mandelweg in Höntrop etabliert.
Ein weiterer Halt war das Büro des Stadtteilmanagements an der Westenfelder Straße. Hier freuten sich Oberbürgermeister und Bezirksbürgermeister über die Fortschritte des ISEK-Programms.
Dazu zählt das bereits gut angelaufene Fassadenprogramm. "Schön ist, dass eine Beratung im Stadtteilbüro vor Ort oft der Anstoß ist, noch weitere gewünschte Maßnahmen mit den Bürgern zu besprechen", erläutert Eiskirch die Stadtteilentwicklung. Dabei ist es nun auch möglich, eine Förderung der energetischen Sanierung zu erhalten.

Stadtteilentwicklung schreitet voran

Auch der Förderturm der ehemaligen Zeche Holland ist Bestandteil des Stadterneurungsprogramms, hier wird zurzeit ein Gutachten erstellt, um Kosten und weitere erforderliche Maßnahmen zu ermitteln.

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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