Wattenscheid / Die Stadt muss lernen, mit dem Sterben der Geschäfte umzugehen

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Leere Schaufenster, geschlossene Geschäfte. Trostlosigkeit macht sich breit. Wattenscheids Innenstadt lädt weder zum Verweilen noch zum Bummel ein. Jedes tote Schaufenster lässt erahnen, dass neue Mieter kaum in Sicht sind. Dass dieser Leerstand bereits als kritisch angesehen wird, geht aus dem ISEK Konzept / Gesundes Wattenscheid – Soziale Stadt hervor. Unter Punkt 1.1 / Zum Anfang – die Ausgangslage in Wattenscheid, Seite 3 wird aufgeführt, dass Wattenscheid seit langer Zeit vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sei. U.a. werden hier auch Leerstände erwähnt. Unter Hinzuziehung aller Aspekte zeige es sich, dass eine intakte und nachhaltige Stadtentwicklung in weiten Bereichen Wattenscheids nicht mehr ohne externe Impulse funktioniere. Der Einzelhandel in der Innenstadt habe immense Probleme, ein bedarfsgerechtes Angebot sicherzustellen.
Der Zeitpunkt, um das Rad zu wenden ist überschritten. Die Stadt muss lernen, mit dem Sterben der Geschäfte umzugehen.

Eine Universallösung gibt es nicht.


Jedoch können Mietrabatte Abhilfe schaffen.
Hier könnte dem Stadtmarketing eine große organisatorische und vermittelnde Rolle zukommen. Zum Verkauf stehende und zu vermietende Wattenscheider Ladenlokale könnten in Absprache mit den Eigentümern dort in einer Onlinedatenbank geführt werden. Es ist gut denkbar, dass Stadtmarketing und Stadtquartier Wattenscheid zusammenarbeiten. Über eine zentrale Stelle könnten Verhandlungen mit Interessenten geführt werden. Existenzgründer könnten mit vergünstigten Mieten angelockt werden. Wäre es nicht sogar denkbar, dass diese im ersten Jahr mehr oder weniger nur einen symbolischen Betrag pro Quadratmeter zahlen müssten?
So wie Wattenscheid geht es mittlerweile leider vielen Orten. Die Konkurrenz aus den Nachbarstädten ist groß. Auch die im Internet und der demografische Wandel machen den Geschäftsleuten schwer zu schaffen. Dennoch sollte alles versucht werden, die Innenstadt für die Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiver zu gestalten. Nahe Verweilorte („Grünanlage / Spielplatz“) wären sehr willkommen.
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