Das Westkreuz wird nicht pünktlich fertig

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Noch ist die Zufahrt von der „Tangente“ auf die A40 durch die Baustellenampel geregelt. Foto: Peter Mohr
Gut Ding braucht Weile, heißt es in einem alten Sprichwort. Und so verhält es sich offensichtlich auch mit den Bauarbeiten am Westkreuz. Die Fertigstellung wird nicht wie geplant zum Jahresende erfolgen können.

Zusätzlich angefallene Arbeiten haben den Zeitplan durcheinander gebracht. So hat sich die Suche nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg und auch die Verfüllung von alten Bergschäden als zeitaufwändiger erwiesen als vorgesehen.
Momentan spielt auch der Wettergott eine ganz wichtige Rolle im Endspurt der Arbeiten. Für die letzten notwendigen Asphaltarbeiten ist nämlich eine „Schönwetter-Periode“ wichtig. Das heißt: Fünf trockene Tage bei relativ milden Temperaturen (auch nachts) sind Voraussetzung für den Abschluss des gigantischen Kreuzes.

Arbeiten seit fünf Jahren
Seit 2009 wird an der Anbindung der Tangente (demnächst Autobahn A448) an die A40 gewerkelt. Schon jetzt sind Entlastungen spürbar. Die endlosen Staus in Richtung Wattenscheid, wie sie jahrelang bei der Einfädelung in die Wattenscheider Straße zur Tagesordnung gehörten, gibt es schon seit einigen Monaten nicht mehr.
Noch muss man sich zwar mit dem kurzen Ampelstopp vor der Einfahrt in die A40 arrangieren, doch die langen Wartezeiten in den Blechkolonnen gehören der Vergangenheit an.
Bisher sind 60 Millionen Euro aus Bundesmitteln verbaut worden. Wann es endgültig „freie Fahrt am Westkreuz“ heißt, steht noch in den Sternen. Voraussichtlich nicht vor Frühjahr 2015.
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