Feuerwehrleute aus Eppendorf und Höntrop wollen Blutvorräte auffüllen helfen!

Wann? 21.07.2015 16:00 Uhr bis 21.07.2015 20:00 Uhr

Wo? Feuerwehrhaus Eppendorf / Höntrop, Höntroper Str. 97, 44869 Bochum DE
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Die Freiwilligen Feuerwehren aus Eppendorf und Höntrop unterstützen das DRK in Sachen Blutspende
  Bochum: Feuerwehrhaus Eppendorf / Höntrop |

Wattenscheid und Bochum brauchen viel Blut: 9.000 Liter (18.000 Blutkonserven) waren es 2014, die bei Unfällen und in Krankenhäusern verabreicht worden sind. Doch allein die Bürger der Gesamtstadt spendeten nur knapp 6.000 Mal, der Rest kam von außerhalb.



Daher machen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und die Freiwilligen Feuerwehren aus Eppendorf und Höntrop nun erstmals gemeinsame Sache: Mit einem eigenen Blutspende-Termin am gemeinsamen Feuerwehrhaus an der Höntroper Straße. So appellieren die drei Organisationen nicht nur ans Helferherz, sondern auch an Neugier und Wissensdurst der möglichen Spender. Blutspenden als Event am Feuerwehrhaus.

Das Missverhältnis zwischen Verbrauch und Spenden-Aufkommen gerade auch in Wattenscheid ist der eine Faktor, der das Deutsche Rote Kreuz (DRK) dazu antreibt, um Spender zu werben. Der zweite ist der, dass der Vorrat an Konserven aktuell recht gering ist, da die Spenderzahlen in den letzten Wochen leider weit hinter den Erwartungen zurücklagen.

"Es gibt keinen Ersatz für den roten Lebenssaft!"


Dass Blutpräparate im Krankenhaus zu den täglichen Therapiemaßnahmen gehören, ist hinlänglich bekannt. „Doch wenn der Rohstoff fehlt, kann die Versorgung nicht sichergestellt werden“, richtet Eppendorfs Löscheinheitsführer Christian Klaka seinen Appell an alle Mitbürger/-Innen. „Um die Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern sicherzustellen, ist das Spenderblut dringend erforderlich. Es gibt eben keinen Ersatz für den roten Lebenssaft.“

Erstmals Spendetermin am Feuerwehrhaus


Deshalb kann nun erstmals am Dienstag, 21. Juli, am Feuerwehrhaus in der Höntroper Straße 97 Blut gespendet werden. Das Spendemobil ist von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

„Jeder Bürger kann in seinem Leben einmal auf eine Blutspende angewiesen sein. Wir animieren deshalb auch unsere freiwilligen Einheiten aus Eppendorf und Höntrop, einmal 500 Milliliter Blut zu spenden“, erklärt Brandinspektor Christian Klaka. DRK-Präsident Thorsten Junker lobt dieses Engagement. „Gerade bei der Neuspendergewinnung wollen wir zielstrebig Gruppen ansprechen, sich gemeinsam in den Dienst der guten Sache zu stellen und so vielleicht auch vorhandene Ängste abbauen. Natürlich hoffen wir neben den Feuerwehrleuten auch auf Unterstützung der Höntroper und Eppendorfer Bürger.“

Freiwillige Feuerwehren aus Eppendorf und Höntrop unterstützen das DRK


Und hier wollen die freiwilligen Feuerwehrleute aus Eppendorf und Höntrop fleißig Werbung für den Aderlass in den eigenen Reihen, aber auch in der Familie und bei Freunden und Bekannten machen. „Nur wenn sich endlich mehr Erwachsene am Blutspenden beteiligen, kann zukünftig der Kampf um die Gesundheit und gegen den Tod gefochten werden”, so Klaus-Dieter Krawczak, stv. Löscheinheitsführer der Höntroper Blauröcke. Er nennt Zahlen: „In Wattenscheid leben knapp 73.000 Menschen. Weniger als 1.200 davon sind als Blutspender registriert. Wir haben aber hier keine 71.800 Männer und Frauen unter 18 oder über 70 Jahren. Da bleibt die nüchterne Frage, wo bleibt der Rest der Bevölkerung, wenn Blut gespendet wird?” Hier trage, so Feuerwehrmann Krawczak, jeder Erwachsene eine große Portion Verantwortung, die er auch wahrnehmen sollte. „Wenn mir morgen etwas passiert und meine Gesundung oder mein Überleben von einer Blutübertragung abhängt, funktioniert dies nur, wenn heute ausreichend Blut gespendet wird.” Die Anspruchshaltung vieler Erwachsener in dieser Angelegenheit stehe da im krassen Gegensatz zur eigenen Spendenbereitschaft. Allein in Bochum sei der Bedarf an Blutprodukten aktuell dreimal höher als die gespendete Menge Blut.


Jeder Spender wird bei einem Blutspendetermin ärztlich untersucht und unterzieht sich so einem kostenlosen Gesundheitscheck. Spenden kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und einen Lichtbildausweis mitbringt; die Spende dauert mit Ruhezeit und Verpflegung ca. eine Stunde.
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