Fit auf dem Weg zum Dienst - Radfahraktion von AOK und ADFC

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AOK-Regionaldirektorin Claudia Koch und AOK-Niederlassungsleiter Jürgen Schweppe (2. und 3. von links) überreichten die Pokale und den Hauptpreis an die Gewinner Georg Steiner, Detlef Horn, Björn Frauendienst und Lars Jäger (von links nach rechts). (Foto: AOK/Stefan Kuhn)
 
Foto von der Siegerehrung. (Foto: AOK/Stefan Kuhn)

Immerhin 452 Beschäftigte aus vielen Bochumer und Wattenscheider Unternehmen folgten dem Aufruf von AOK und ADFC und nutzten in den Sommermonaten an mindestens 20 Tagen das Rad für ihren Arbeitsweg.

Auch in diesem Jahr stieß damit die gemeinsame Aktion auf große Resonanz. Sowohl Einzelpersonen als auch Teams mit bis zu vier Kolleginnen und/oder Kollegen haben sich beteiligt. Dabei legten alle Aktiven zusammen eine Strecke von knapp 174.000 Kilometern zurück.

„Wichtig ist es, sich regelmäßig zu bewegen. Dafür eignen sich Strecken, die man im Alltag sowieso zurücklegt - etwa zur Arbeit oder zum Einkaufen. Mit dieser Aktion ist es uns gelungen, das Fahrrad mehr in den Alltag einzubinden und dadurch die Gesundheit zu stärken“, sagt AOK-Niederlassungsleiter Jürgen Schweppe. Denn bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness und stärkt Immunsystem und Muskulatur. „Damit wird der tägliche Weg zur Arbeit zu einem Genuss für Körper und Seele.“

Dass Bewegung auch mit Spaß verbunden ist, zeigen viele illustre Namen von Radteams, die sich in den Betrieben gemeinschaftlich an der Aktion beteiligt haben. Teamnamen wie Dreamteam, Los Pedalos oder Drahtesel-Gang sind Beispiele hierfür.
Was für den Mitarbeiter gut ist, zahlt sich auch für den Chef aus. Fit, motiviert und belastbar - so wünschen sich nicht nur Arbeitgeber ihre Mitarbeiter, sondern Arbeitnehmer auch ihre Chefs.
Neben den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit leistet die Aktion auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. „Umgerechnet auf den Arbeitsweg mit dem Auto, wurde die Umwelt bei 173.669 gefahrenen Kilometern vor rund 28 Tonnen CO² verschont. Dies ist ein guter Beitrag zur Reduzierung von Abgasen und Feinstaub“, berichtet der Schirmherr, Stadt-baurat Dr. Ernst Kratzsch.
„Dieses große Engagement der Radler wurde auf der Ab-schlussveranstaltung durch die Aktionspartner AOK und ADFC mit attraktiven Radfahrpreisen, die Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten, belohnt.
Die Auszeichnung „Fahrradaktives Unternehmen 2013 in Bochum“ erhielt in diesem Jahr die Ruhr-Universität. Schirmherr Dr. Ernst Kratzsch überreichte die Auszeichnung an Björn Frauendienst, Koordinator Mobilitäts- und Verkehrsstrategie, der durch sein Engagement wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat: Die Ruhr-Universität steigerte ihre Teilnehmerzahl von 15 im Vorjahr auf jetzt 140.

Am fleißigsten trat Detlef Horn in die Pedale. Im Aktionszeitraum radelte er an 59 Tagen je 85 km von Schermbeck nach Bochum und zurück. Für eine Gesamtleistung von 4.985 km wurde er mit einem Pokal geehrt.
Die längste Tagesstrecke von jeweils 86 km legte Georg Steiner an 22 Arbeitstagen im Aktionszeitraum zurück. Auch diese Leistung wurde mit einem Pokal geehrt.

Besonderes Glück hatte Lars Jäger. Das erste Mal bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ dabei, hat er gleich den Hauptpreis - ein Fahrrad im Wert von 500 Euro - gewonnen.

Hintergrund:

 „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine bundesweite Gemeinschaftsaktion von AOK und ADFC, an der sich 2013 rund 170.000 Menschen beteiligt haben.
 Insgesamt wurden knapp 23,5 Millionen Kilometer auf dem Weg zum Job zurück gelegt und so 4,6 Millionen Kilogramm CO² gespart.
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