Freiwilligendienste beim Roten Kreuz: Mit sozialem Engagement im Lebenslauf punkten – aktuell noch Stellen in Wattenscheid zu besetzen!

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Rollstuhlfahrer sind auf den Fahrdienst des Roten Kreuzes oftmals zwingend angewiesen
 
Der Fahrdienst wird mit einem Team von "Bufdis" ausgeführt.
Bochum: DRK-Kreisverband Wattenscheid e.V. |

Nach der Schule noch eine kleine Auszeit einlegen, einen Freiwilligendienst absolvieren und so mit sozialem Engagement nach der beruflichen Orientierung punkten – diese Möglichkeit bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das noch dringend weitere engagierte Freiwillige sucht, um der gestiegenen Nachfrage nach den Hilfsdiensten für ältere, mobilitätseingeschränkte und hilfsbedürftige Menschen gerecht zu werden.

Obwohl der Einsatz eigentlich im August beginnt, sind in Wattenscheid noch ungewöhnlich viele Stellen unbesetzt. Hier stehen noch freie Plätze insbesondere im größten Aufgabenbereich des Verbandes, dem Behindertenfahrdienst zur Verfügung. „In diesem Jahr ist es ein wenig frustrierend“, sagt Markus Eisenhuth, Fahrdienstleiter des örtlichen DRK-Kreisverbandes. „Die Nachfrage nach unseren Diensten besteht bei den Nutzern, aber wir können unsere Aufgabenerweiterung noch nicht umsetzen, weil hierfür noch das benötigte Personal fehlt.“ 5-6 Stellen hat der Wohlfahrtsverband noch zu besetzen, Bewerbungen kamen bisher sehr spät erst rein. „Dabei hatten wir in den vergangenen Jahren immer so viel Glück mit unseren Freiwilligendienstlern.“

Späte Bewerbungen erschweren aktuell die Planungen

Dass bislang die Bewerbungen später als in den Vorjahren eingegangen sind, hänge wohl mit Abiturterminen, dem späten Ferienbeginn oder Studien-Zulassungen zusammen, glaubt Eisenhuth. Daher verweist er darauf, dass auch ein späterer Einstieg auch kurzfristig noch möglich ist. Schließlich planen er und seine Kollegen im Kreisverband die freiwilligen Helfer für die verschiedensten Aufgabenbereiche fest ein. „Zuerst einmal wollen wir noch Stellen im Behindertenfahrdienst besetzen, aber auch in den Bereichen Essen auf Rädern, den Haushaltshilfen und sogar für den Einsatz als Erste Hilfe – Ausbilder bestehen noch Einsatzmöglichkeiten, erklärt Eisenhuth.

Bewerber sind jünger als in früheren Jahren

„Wir stellen fest, dass die Bewerbungen zwar nicht weniger werden, aber immer später eingehen“, weiß auch DRK-Präsident Thorsten Junker. „Problem ist aber, dass die Bewerber durch G8 immer jünger werden und teilweise gar keinen Führerschein haben.“ In vielen Bereichen könnten sie daher nicht eingesetzt werden. Bevorzugt werden dann ältere Bewerber eingestellt. Bleiben Stellen im Freiwilligendienst unbesetzt, werden die Aufgaben intern umdisponiert, so Eisenhuth. Positiv sei zu vermerken, „dass sich mittlerweile immer mehr Mädchen bewerben“.

Bewerbungen für den Fahrdienst erst an 19 Jahren und mit Fahrerfahrung

Die Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind beim Roten Kreuz offen ab 19 Jahren, da Fahrerfahrung Voraussetzung für den erforderlichen Personenbeförderungsschein ist. Das FSJ hat eine Altersbegrenzung von 26 Jahren, der BFD ist auch für ältere Interessierte offen (ab 27 Jahren auch Teilzeit möglich). Nach Abschluss des Freiwilligendienstes erhalten die Absolventen ein qualifiziertes Zeugnis.

Die Dienste dauern in der Regel zwölf Monate. Es wird ein Taschengeld gezahlt sowie Beiträge zur Sozialversicherung übernommen. Weitere Informationen zum Einsatz in Wattenscheid gibt es beim Roten Kreuz von Markus Eisenhuth unter der Rufnummer 02327-87018. Bewerbungen können auch an eisenhuth@drk-wattenscheid.de gesendet werden.
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