Im 150ten Jubiläumsjahr gibt´s ein eigenes Rotkreuzbrot für den guten Zweck!

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Thorsten Junker (DRK), Lea und Laura Kampkötter und die erste Käuferin Doris Müller präsentieren das neue Rotkreuzbrot
 
Bäckerei - Chefin Martina Kampkötter und DRK-Vorsitzender Thorsten Junker mit dem eigens entworfenen Verkaufsplakat
Bochum: Bäckerei Kampkötter |

Vor 150 Jahren begann die Geschichte des Roten Kreuzes und auch in Wattenscheid tummeln sich die engagierten Rotkreuzler bereits seit 1902. Das anstehende Jubiläumsjahr ist nun ein Jahr der Aktivitäten, Festveranstaltungen und Projekte, die vom Roten Kreuz in 2013 angestoßen werden. Im Jubiläumsjahr des Wohlfahrtsverbands haben auch die örtlichen Ehrenamtlichen des DRK-Kreisverbandes „fleißig örtliche Kontakte geknüpft und Projekte und Aktionen geplant“, erklärt Pressesprecher Christian Lange, „wir gehen dabei nun sogar einmal ganz neue Wege.“



Der DRK-Bundesverband hatte eigens verschiedene Aktionen zum Jubiläumsjahr vorgeschlagen. „Es wurden Vorschläge zu Tagesveranstaltungen wie ‚Wer backt den größten, längsten bzw. die meisten Kuchen?“ geliefert“, erklärt der DRK-Vorsitzende Thorsten Junker den Hintergrund einer ungewöhnlichen Aktion. Das Wattenscheider Rote Kreuz habe daraufhin alle drei Bäckereien angeschrieben, die vor Ort produzieren, Kampkötter habe als erste Bäckerei reagiert.

„Da musste man bei der gemeinsamen Ideenfindung doch etwas tun und wir helfen gerne”, dachte sich das Ehepaar Kampkötter, nach der ersten Kontaktaufnahme durch das WATer Rote Kreuz. Bäckermeister Dirk Kampkötter war es dann, der die Idee einer ganzjährigen Verkaufsaktion hatte: „Wir verkaufen einfach ein Rotkreuzbrot im 150ten Jubiläumsjahr.”

Neue Rezeptur ausgedacht


Gesagt, getan: Sogar eine neue Rezeptur dachte sich der Bäckermeister aus. „Die Brote sind eigens für diese Rotkreuzaktion hergestellt”, betont Ehefrau Martina Kampkötter. „Wir sind ja eine der wenigen Bäckereien, die noch nach eigenem Rezept backen.” Seit vergangenem Wochenende ist das Brot für den guten Zweck im Verkauf: 3,00 Euro kosten die 500-Gramm-Laibe des besonderen Roggenmischbrotes. "Ein Brot mit 65 Prozent Körnern“, beschreibt die Bäckereichefin das malzig-dunkle Brot. Dem DRK sei vor allem wichtig gewesen, dass es ein Kornbrot werde, betonen Christian Lange und der DRK-Vorsitzende Thorsten Junker: „Wir sind ja der Gesundheit verpflichtet.“

Und probiert hat man das neue Rotkreuzbrot beim DRK selbstverständlich auch schon. „Körnig-kraftvoll, stärkend und lecker“, beschreibt Junker selbst das Frühstückserlebnis. „Sättigend, für den ernährungsbewussten Kunden“, so Martina Kampkötter.

Verkauft wird das Rotkreuzbrot ab sofort bei der Bäckerei Kampkötter in den Filialen an der Bismarckstraße 1 und an der Bochumer Straße 102. Von jedem verkauften Rotkreuzbrot gehen je 50 Cent ans Rote Kreuz. Zugute kommen soll das Geld der hiesigen Arbeit des Jugendrotkreuzes. „Wir haben derzeit ungefähr 95 Kinder und Jugendliche, die sich im Jugendrotkreuz engagieren. Seit dem Neuaufbau haben wir hier einen erstaunlichen Zulauf, den wir natürlich weiter fördern wollen“, erklärt Christian Lange, „und wir brauchen für diese Arbeit eine dauerhafte Unterstützung.“

Verköstigung auch bei anderen DRK-Veranstaltungen

„Wir wollen das Brot natürlich weiter bekannt machen und werden es bei verschiedenen Rotkreuzveranstaltungen vorstellen und zum Beispiel bei unserem DRK-Seniorenfrühstück anbieten“, sagt Leiter Thorsten Junker. Das nächste findet statt am kommenden Samstag, 9 bis 12 Uhr, im DRK-Saal an der Voedestraße 53.

Jetzt kommt es also darauf an, dass den Bäckereikunden das neue Brot auch schmeckt und man dann beim Kauf des täglichen Brotes somit gleichzeitig noch etwas für den guten Zweck tun kann „aber vom Geschmack des Brotes sind wir schon allesamt überzeugt“, ist sich DRK-Chef Thorsten Junker absolut sicher!
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