Viele Kinder und Jugendliche sind zu dick: AOK und AWO in Kindergärten aktiv

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AOK-Niederlassungleiter Harald Menzel überreichte für jedes Kind Brotdosen an die Leiterin des AWO Familienzentrums Bußmannsweg, Ingrid Cirkel. (Foto: privat)

Früh übt sich, heißt es jetzt nicht nur bei den Tigerkids im AWO Familienzentrum Bußmannsweg in Wattenscheid. in den Kindergärten und Tageseinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Ruhr- Mitte lernen viele Kinder in einem dreijährigen Projekt, wie gut Obst und Gemüse schmecken und dass regelmäßige Bewegung richtig viel Spaß macht.

Wattenscheid. Wie wichtig dieser Ansatz ist, wird immer wieder durch alarmierende Zahlen in aktuellen Studien belegt. So sind bereits 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahren zu dick.

10 Prozent adipös

Fast zehn Prozent gelten sogar als adipös. Die möglichen gesundheitlichen Folgen für die späteren Erwachsenen sind dabei gravierend: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen sind nur einige der späteren Ergebnisse, die teilweise sogar schon bei Kindern beobachtet werden.
Damit es erst möglichst nicht soweit kommt, setzt die AOK Nordwest zusammen mit der AWO Ruhr-Mitte auf gesunde Lebensweisen von Anfang an. „Nur wenn schon die Kleinen frühzeitig an gesunde Ernährung und mehr Bewegung als feste Bestandteile des Alltags gewöhnt werden, besteht die Chance auf ein gesundes Heranwachsen bis hin zu gesunden Erwachsenen“, so Harald Menzel, AOK-Niederlassungsleiter in Wattenscheid.

Und damit geht man in Bochum diesen Weg nicht alleine. Zusammen mit der Stiftung Kindergesundheit, setzt die AOK das Programm „Tigerkids“ mittlerweile in allen 16 Bundesländern um. Dabei wächst das Programm stetig und erreicht mittlerweile in über 5.000 bundesweiten Einrichtungen mehr als 200.000 Familien.
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Renate Sültz aus Lünen | 31.10.2013 | 14:31  
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