Wirbelsturm „Haiyan“: DRK verstärkt Hilfseinsatz auf Philippinen

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Das Deutsche Rote Kreuz stellt dringend benötigte Hilfsgüter für die vom Taifun Haiyan betroffenen Menschen auf den Philippinen bereit. Bei den Gütern handelt es sich etwa um Küchensets, Schlafmatten, Hygieneartikel und Decken, die rund 50.000 Betroffenen zugute kommen werden. „Es fehlt den Menschen am Nötigsten. Die größte Herausforderung ist derzeit, die Hilfsgüter zu den Menschen zu transportieren, da große Teile der Infrastruktur wie Straßen, See- und Flughäfen stark beschädigt sind“, sagt Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK.



Die Hilfsgüter haben einen Wert von rund 500.000 Euro, die das Auswärtige Amt bereitgestellt hat. Zuvor hatte das Deutsche Rote Kreuz bereits 50.000 Euro an Eigenmitteln zur Verfügung gestellt, um die Erkundungsteams des Philippinischen Roten Kreuzes vor Ort zu unterstützen, unter anderem mit Ausrüstung und Kommunikationstechnik.

Zugleich versorgen Rotkreuzhelfer vor Ort Taifun-Opfer mit Nahrungsmitteln, Wasser und Hygieneartikeln, leisten Este Hilfe und unterstützen die Suche nach Vermissten. Ein erster Hilfskonvoi mit drei Tanklastwagen wurde auf den Weg gebracht. „Wer drei Tage lang kein Trinkwasser bekommt, ist in akuter Lebensgefahr. Deshalb ist die Versorgung mit sauberem Wasser ein Schwerpunkt des Roten Kreuzes“, sagt Johnen.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind in 39 Provinzen, die 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila liegen, etwa 9,5 Millionen Menschen von Taifun „Haiyan“ betroffen, das entspricht zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.

Weitere Hilfen sind geplant, hierfür ruft das DRK dringend zu Spenden auf.

Das DRK ist dringend auf Spenden für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen angewiesen:

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Wirbelsturm.


Fotos: HQ (DRK)
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Renate Sültz aus Lünen | 12.11.2013 | 14:01  
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