Seniorenskatspieler lassen beim DRK-Weihnachtsturnier Damen und Buben tanzen

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Ein gutes Blatt ist gefragt beim Seniorenskat

„Da haben aber welche gemauert, mal schauen, wie die Karten verteilt sind - Kreuz ist Trumpf!“ Zweimal monatlich hört man am frühen Nachmittag beim Roten Kreuz in Wattenscheid solche und ähnliche Kommentare.



In kleinen Gruppen sitzen dann kartenspielende Senioren um die Tische herum. Manche machen knappe Ansagen. Manche sagen nichts, schauen grimmig drein. Wer Spiel für Spiel ein schlechtes Blatt auf der Hand hält, hat oft nichts zu lachen. „Am Ende braucht man eben auch ein wenig Glück, aber auch Können“, sagt Rotkreuzler Peter Winter. Er organisiert für das Deutsche Rote Kreuz zweimal monatlich ehrenamtlich Skatturniere für Senioren. Knapp 40 Spieler sitzen dann jeweils in Dreier- oder Vierergruppen an den Tischen und es herrscht sicher wieder eine richtig gereizte Atmosphäre unter den Gästen. Doch nur im übertragenen Sinne, denn das Reizen ist ein wichtiger Spielzug im Turnierkartenspiel Skat.

Neue Mitspieler sind immer willkommen!

Die Termine der Rotkreuz-Skatturniere haben sich die Anhänger des Senioren-skats im Kalender rot angestrichen und freuen sich jedes Mal auf die „gereizte“ Stimmung unter den Kartenfreunden, doch Turnierorganisator Peter Winter würde gerne auch weitere neue Gesichter unter den Gästen beim Skatnachmittag begrüßen.

Wenn nun im Turniersaal am Mittwoch kräftig "gereizt", „geblufft“ und "gekloppt" wird, dann treffen sich wieder die Freunde des Rotkreuz-Seniorenskats. Mit kleinem Euroeinsatz kann dann jeder sein Glück mit den Karten versuchen oder besser gesagt, sein Können beim Skat unter Beweis stellen.

Denn Skat ist kein reines Glückspiel, wie Rotkreuzler Peter Winter weiß: "Natürlich kommt es auch auf die Karten an, die man bekommt, aber am wichtigsten ist es, dass man aus den Karten etwas macht. Gute Spieler kommen auch mit schlechten Blättern zurecht".

Rückblick, Jahressieger und gemütliche Skatrunden

Diesmal wird beim Weihnachtsturnier gleichzeitig auch der Jahressieger gekürt. Hierzu will Organisator eigens einen kleinen Rückblick auf das Skatjahr 2013 beim Deutschen Roten Kreuz geben.

Neben dem Skatspielen, Jahresrückblick und der Siegerehrung stehen aber auch die Pflege von Freundschaften und das gemütliche Beisammensein im Vordergrund. Peter Winter selbst spielt schon seit seiner Jugend Skat und meint: „Das Spielen hält mich geistig fit, da man sich immer konzentrieren und seine Mitspieler gut beobachten muss.“

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 11. Dezember 2013, in der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53 ab 14:45 Uhr statt. Einlass ist ab 14:00 Uhr. Für die fünf Erstplatzierten stehen schöne Sachpreise bereit.
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Renate Sültz aus Lünen | 05.12.2013 | 17:38  
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