Bezirksliga: Oben und unten spannend

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Neuruhrorts Trainer Dino Degenhard (rechts) traf bei seinem Debüt als Spieler im FCN-Trikot bereits nach 30 Sekunden. FOTO: Peter Mohr
Der SV Höntrop darf nach dem dritten Sieg in Folge wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Oben schwächelt der FC Neuruhrort etwas, doch Konkurrent Firtinaspor Herne tritt ebenfalls auf der Stelle.

In der Winterpause hätte wohl niemand mehr auch nur einen Cent auf den Klassenerhalt des SV Höntrop gesetzt. Doch nach dem 3:2 im Derby gegen SW Eppendorf hat sich für die „Rothosen“ der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz auf vier Zähler verringert. Ahmet Ayata, Tim Hülsebusch und Dennis Sickel trafen für die Gastgeber im Preins Feld, für die Schwarz-Weißen war Youngster Max Baltruschat zweimal erfolgreich.
Anders als beim SV Höntrop sah es in der Winterpause beim FC Neuruhrort aus. Das Team von der Ruhrstraße war als Herbstmeister in die Pause gegangen, galt als Aufstiegsfavorit Nummer eins, schwächelt aber nun in der Rückrunde. Aufgrund von etlichen Verletzungen und Sperren läuft es nicht richtig rund, wie auch der Kreispokal-KO am letzten Donnerstag in Altenbochum unterstrich. Am Sonntag war die Personalnot so groß, dass Trainer Dino Degenhard sein Debüt als Spieler gab.
Und das ging gleich richtig gut los. Nach 30 Sekunden jagte er mit seiner linken „Klebe“ das Leder zur Führung ins Netz. Doch das Pech wollte nicht abreißen. Schon nach 20 Minuten musste Routinier Andrej Ujma verletzt vom Platz. Degenhards „Co“ Andreas Golm übernahm dann die Rolle im zentralen Mittelfeld.
Doch irgendwie riss dann der Faden. Durch einen Freistoß und im Anschluss an einen Eckball konnte Fortuna Herne unmittelbar vor der Pause die Partie drehen. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen per Kopf im Anschluss an einen Eckball gar der dritte Treffer.
Die Partie schien entschieden. Doch der FCN bewies mit seinem letzten Aufgebot große Moral, kam drei Minuten vor Schluss durch einen Kopfball des aufgerückten Thomas Becker noch einmal heran.
In der Schlussphase half dann Neuruhrorts Linienrichter Bernd Köhn ein wenig mit, als er bei einem Herner Angriff die Fahne hob, obwohl sich das Leder noch einen halben Meter im Spielfeld befand. Aus dem Einwurf für den FCN resultierte dann nach einer weiten Flanke das 3:3 durch den eingewechselten „Oldie“ Tomislav Sango. Wütende Proteste der Gäste, die noch eine rote Karte nach sich zogen, beendeten das turbulente Spiel nach 95 Minuten.

Weitere Fotos von der Ruhrstraße in unserer Bildergalerie http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/sport/foto...
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