Blum siegt erneut, Reus Dritter

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Mit Fieber hatte Christian Blum in den Tagen vor der DM noch auf der Couch gelegen, am Samstag verteidigte der Wattenscheider Sprinter seinen Deutschen 60-Meter-Titel. (Foto: Stadtspiegel-Archiv)

Der Wattenscheider Christian Blum ist neuer Deutscher Hallenmeister im 60-Meter-Lauf. In der Karlsruher Messehalle siegte der Mann vom TV 01 in 6,57 Sekunden vor dem Berliner Lucas Jakubczyk und seinem Wattenscheider Vereinskollegen Julian Reus, für den 6,61 Sekunden gestoppt wurden.

Titel verteidigt

Blum war am Donnerstag krank geworden und hatte mit Fieber zu kämpfen – trotzdem war der Vorjahressieger nicht zu schlagen: „Jetzt muss ich gesund werden, dann bereite ich mich gut auf die EM in Prag vor. Und dort ist dann das Finale mein Ziel.“ Wattenscheids Youngster Maximilian Ruth schaffte es bis ins Halbfinale. Im Vorlauf stellte Ruth eine schöne neue persönliche Bestleistung auf – 6,71 Sekunden. Im Semifinale konnte er sich dann nicht mehr steigern, da war er 6,78 Sekunden schnell. Auch für TV-01-Routinier Alexander Kosenkow war im Halbfinale Endstation; dort wurde er mit der neuen Saisonbestmarke von 6,76 Sekunden Fünfter. In den Vorläufen präsentierte sich noch der 200-Meter-Experte Robin Erewa (6,85 sec) sowie Peter Adjayi (6,97 sec).

Christina Haack

Bei den Frauen belegte 01-Sprinterin Christina Haack im Finale in 7,43 Sekunden Rang acht. Im Halbfinale war die frühere 200-Meter-Meisterin noch 7,34 Sekunden schnell gewesen. „Die Reaktion war in allen Läufen nicht gut“, meinte Haack nach dem Rennen, „das Finale war leider nicht gerade perfekt. Aber ich habe auch eine Erkältungswoche hinter mir. Und suboptimal war, dass ich bereits nach dem Zwischenlauf für die Dopingkontrolle ausgewählt wurde. Man war davon ausgegangen, dass ich ausgeschieden war. Und so hatte ich die ganze Zeit jemanden hinter mir herlaufen. Natürlich hätte ich mir eine Bestleistung gewünscht, nun gilt es morgen bei den 200 Metern!“

Marvin Verheyen

Marvin Verheyen ist über 400 Meter ausgeschieden. Der Wattenscheider 400-Meter-Läufer kam als Dritter seines Vorlaufs ins Ziel – 49,14 Sekunden. Das reichte letztlich nicht. Irritiert war Verheyen, als er nach 150 Metern zum ersten Mal auf die Zielgerade einbog und keine freie Bahn vorfand. Erst in letzter Sekunde räumte eine Kampfrichterin den Würfel hinter Verheyens Startblock aus dem Weg. Natürlich eine ordentliche Beeinträchtigung! Aber Verheyen verkaufte sich gut und legte noch einen schönen Endspurt auf die Bahn.

Maike Schachtschneider

Maike Schachtschneider startete verletzungsbedingt erst gar nicht im 400-Meter-Vorlauf. Im Abschlusstraining hatte sich Schachtschneider eine Verletzung am Beuger zugezogen und entschied sich dann kurz vor dem Rennen gegen den Start.
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